Systemische Angehörigenarbeit / Familienzentrierte Pflege

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Systemische Angehörigenarbeit / Familienzentrierte Pflege

 

Seminarinhalte:

Wie kann gemeinsam mit den Familien, den Klienten und Pflegenden ein konstruktiver und ein durch gegenseitige Wertschätzung getragener Pflegeprozess gestaltet werden?

Wie kann der Gesamtversorgungsprozess im Rahmen des Modells der Familienzentrierten Pflege optimiert werden?

Dabei bilden die nachstehenden Themen einen Großteil des Beratungsprozesses. Im Vordergrund steht immer die praxisnahe Erarbeitung und der Umsetzungserfolg:

  • Was bedeutet systemisches Arbeiten? Familiensysteme, Organisationssysteme und die Arbeit mit Grenzen.
  • Den Beginn des Pflegeprozesses mit einem Familienassessment (Familienbefragung) gestalten. Der Umgang mit Geno- und Ökogrammarbeiten.
  • Wie wird das Modell des „aufsuchenden Familiengesprächs“ durchgeführt?
  • Familiengespräche nach dem „Calgary-Modell“ durchführen.
  • Umgang mit „schwierigem Klientel“ – lösungs- und ressourcenorientiertes Arbeiten mit Klienten und Familien.
  • Welche Aufgaben sollten Team- oder Pflegedienstleitungen übernehmen?

 

Termine: 06.04. bis 08.04.2016

Dozent: Renè Limberger M.A., M.Sc. – Pflegewissenschaftler, Familientherapeut

Ort: DGpW Schulungszentrum, Augsburger Str. 106, 89231 Neu-Ulm

Kosten: 360,- Euro

 

 

 

 

 

 

Einführung Bewegtes Lagern®

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Einführung Bewegtes Lagern®

Positions-Unterstützung nach Esther Klein-Tarolli  

Pflegebedürftige Menschen sind oft in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt und benötigen Unterstützung in der Eigenbewegung und Körperwahrnehmung. Die Mobilisation und die entlastenden Lagerungen sind für die Betroffenen häufig mit Schmerzen verbunden, die im Körper eine hohe Muskelspannung erzeugen und zu Widerständen in den Bewegungsabläufen führen. Dies erschwert und beeinflusst den Aktivierungsprozess des Pflegebedürftigen und der Pflegekraft.

Anhand der kinästhetischen Grundprinzipien und des Expertenstandard Dekubitusprophylaxe werden mit den Teilnehmenden durch Eigenerfahrung Alltagssituationen aus der Praxis analysiert und Lösungswege erarbeitet. Die verschiedenen Lagerungen bzw. Positionsunterstützungen werden ausprobiert und praktisch geübt.

Inhalte:

  • Positionsunterstützung statt „Lagern“
  • Grundsätze der Positionsunterstützung
  • Mikrolagerungen
  • Hilfsmittel im Vergleich
  • Analyse von Bewegungsplänen

 

 

Termine: 29.09. und 30.09.2016

Dozentin: Heidi Lang – Pflegefachfrau, Kinästhetik-Trainerin Stufe 3

Ort: DGpW Schulungszentrum, Augsburger Str. 106, 89231 Neu-Ulm

Kosten: 240,- Euro

 

 

Einführung in das Bobath-Konzept

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Einführung in das Bobath-Konzept

 

Das Bobath-Konzept ist ein ganzheitlicher Ansatz zur Problemlösung in der Befundaufnahme und Behandlung von Patienten mit Störungen von Haltungskontrolle, Bewegung und Funktion, verursacht durch eine ZNS-Läsion.

Basierend auf der lebenslangen Plastizität des Zentralnervensystems, wird dabei, unter Einbeziehung des Individuums in seiner Persönlichkeit, ein interaktiver Lernprozess im Sinne des Wiedererwerbs bzw. der Optimierung funktioneller Fähigkeiten auf Körperstruktur-, Aktivitäts- und Partizipationsebene initiiert.

Ziel des Bobath-Konzepts ist die Optimierung sämtlicher Funktionen, durch Verbesserung von Haltungskontrolle und selektiver Bewegung.

 

 

Termine: 04.04. und 05.04.2016

Dozentin: Ralf Tersteegen – Physiotherapeut und Osteopath

Ort: DGpW Schulungszentrum, Augsburger Str. 106, 89231 Neu-Ulm

Kosten: 240,- Euro

 

 

 

 

 

Einführung in das Affolter-Modell®

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Einführung in das Affolter-Modell®

 

Eine Einführung in die Problematik und in die Behandlung von wahrnehmungsgestörten Menschen.

 

Lernen geschieht laut Frau Dr. Félicie Affolter in der Interaktion mit der Umwelt. Menschen mit Wahrnehmungsstörungen sind in dieser Interaktion beeinträchtigt. Im Rahmen des Affolter-Modells® (auch „Geführte Interaktionstherapie“ genannt) werden Handlungsabläufe gemeinsam mit dem Therapeuten ausgeführt. Gezieltes Führen an Händen und Körper während alltäglicher Geschehnisse, trägt zur Verbesserung der gespürten Informationssuche bei.

„Führen“ bedeutet in diesem Fall, dass eine andere Person mit dem Körper des Patienten Handlungen so ausführt, dass gemeinsam Beziehungen zwischen Patient und Umwelt hergestellt werden. Durch diese geführten Interaktionserfahrungen werden motorische, kognitive und emotionale Leistungen gefördert, so dass Fortschritte in der gesamten Entwicklung möglich sind.

Das Arbeiten nach Affolter gehört mittlerweile zu den wichtigsten therapeutischen Ansätzen in der Arbeit mit schwer wahrnehmungsgestörten Patienten.

In diesem Seminar steht der Praxisbezug im Vordergund.

 

Zielgruppe: Personen, die im Alltag mit wahrnehmungsgestörten Menschen arbeiten.

Termine: 01.02. und 02.02.2016

Dozent: Jürgen Söll – APW-anerkannter Instruktor im Affolter-Modell® (Herr Söll assistiert Frau Dr. Affolter seit 1993)

Ort: Häussler Forum, Außenstelle Augsburger Str. 106, 89231 Neu-Ulm

Kosten: 240,- Euro

 

 

 

 

 

Grundkurs Basale Stimulation

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Grundkurs Basale Stimulation

 

Basale Stimulation ist ein Versuch, Menschen mit Wahrnehmungs- und Aktivitätsstörungen (z.B. Wachkoma Patienten, immobile, schwerkranke, desorientierte, somnolente oder demente Menschen). Angebote für Ihre Entwicklungs- und Wahrnehmungsfähigkeit zu machen. Das Konzept nach Prof. Fröhlich stammt ursprünglich aus der Behindertenarbeit, die Prinzipien der Basalen Stimulation sind allerdings für jeden Menschen bedeutsam. Es handelt sich um ein pädagogisches Förderkonzept, was sich an der menschlichen Entwicklung orientiert.

Inhalt:

  • Erarbeiten der Qualitätskriterien der Basalen Stimulation
  • Die Bedeutung der Hände als professionelles Werkzeug für Dialogformen. Die Haut als therapeutisches Medium in der Pflege sowie als Kommunikationsaspekt mit sich selbst und der Umgebung.
  • Berührungsqualitäten und ihre Intensionen
  • Berührungstestament
  • Verschiedene Möglichkeiten zur vestibulären Stimulation
  • Angebote zur vibrationischen Stimulation
  • Möglichkeiten zur auditiven Stimulation, Einsatz von Musik, Geräuschwerkstatt
  • Angebote zur visuellen und oralen Stimulation
  • Übungen zur Eigenerfahrung

Grundlagen der Basalen Stimulation:

  • Somatische Stimulation
  • Vestibuläre Stimulation
  • Orale-gustatorische Stimulation
  • Auditive Stimulation
  • Visuelle Stimulation

Termine: 03.02. bis 05.02.2016

Dozentin: Tanja Jandl

Ort: DGpW Schulungszentrum, Augsburger Str. 106, 89231 Neu-Ulm

Kosten: 360,- Euro