Weiterbildung zum Atmungstherapeuten / Respiratory Therapist

 

Die Weiterbildung eröffnet Ihnen ein neues, hochqualifiziertes Tätigkeitsfeld an der Schnittstelle zwischen Pflege, Therapie und Medizin.

Sie entwickeln eine erweiterte Expertise, um anspruchsvolle Beatmungssituationen sicher zu beurteilen, vertiefen Ihr Verständnis für komplexe respiratorische Zusammenhänge und lernen, in herausfordernden Versorgungssituationen evidenzbasiert und selbstständig zu handeln.

Werden Sie als Atmungstherapeut zu einem gefragten Experten für moderne, sichere und patientenorientierte Versorgung.

In der modernen Beatmungs- und Intensivmedizin ist der Atmungstherapeut eine Schlüsselfigur. Ob in der Klinik, im Weaningzentrum oder in der außerklinischen Versorgung: Atmungstherapeuten übernehmen eine zentrale Rolle im Beatmungsmanagement, verbessern die Versorgungsqualität und stärken die interprofessionelle Zusammenarbeit.

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Bildung, die weiterbringt – Stimmen unserer Teilnehmer

 

Zertifikatslehrgang in Kooperation mit

WK Fortbildungen

Kursstart September 2026 – Neu-Ulm

 

1. Block:  28.09. – 02.10.2026
2. Block:  30.11. – 04.12.2026
3. Block:  22.02. – 26.02.2027
Online 1: 05.04. – 06.04.2027
Online 2: 28.06. – 29.06.2027
4. Block:  20.09. – 22.09.2027
5. Block:  15.11. – 17.11.2027
6. Block:  17.01. – 21.01.2028
Online 3: 06.03. – 08.03.2028
7. Block:  24.04. – 28.04.2028
Online 4: 03.07. – 05.07.2028
8. Block:  25.09. – 28.09.2028
Kolloquium: 05.10. und 06.10.2028

 

 

 
 
 
Unterrichtszeiten:
Von 08:30 Uhr bis 16:00 Uhr
Am letzten Tag einer Präsenzwoche jeweils von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr.

Schulungsort:
DGpW Schulungszentrum | Augsburger Str. 106 | 89231 Neu-Ulm

Kosten:
6.400,- Euro (umsatzsteuerfrei nach § 4 Nr. 21a UStG) | Ratenzahlung möglich

In der Lehrgangsgebühr sind die Kosten für umfangreiche kursbegleitende Online-Lernkurse zur Unterrichtsvertiefung und als Lernzielkontrolle inkludiert. Weitere Infos dazu finden Sie hier.

 

 

Termine Kursstart Dresden folgen in Kürze

Start im Herbst 2027

In Kooperation mit dem Helios Bildungszentrum Dresden

Schulungsort:
Helios Bildungszentrum Dresden | Sidonienstr. 18 | 01069 Dresden

 

 

 

Termine Kursstart Hamburg 2027 folgen in Kürze

Start Herbst 2027

in Kooperation mit

Schulungsort:
ThiesMediCenter | Hammer Deich 70 | 20537 Hamburg

 

Informationen zur Weiterbildung

Umfang der Weiterbildung zum Atmungstherapeut (Respiratory Therapist)

720 Stunden davon

360 Stunden theoretischer Unterricht
240 Stunden Praktikum
120 Stunden: E-Learning / Projektstudienarbeit / Selbststudienzeit

Zugangsvoraussetzungen

Erfolgreich abgeschlossene dreijährige Berufsausbildung in den Pflege-, Gesundheits- und Therapieberufen (Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie) mit mindestens einem Jahr Berufserfahrung in der Versorgung beatmeter Patienten.

Examinierte Altenpflegekräfte müssen eine zusätzliche Qualifikation in der Beatmungspflege nachweisen.

Bitte fügen Sie Ihrer Anmeldung einen aussagekräftigen Lebenslauf bei.

Abschluss

Der Lehrgang schließt mit dem Zertifikat Respiratory Therapist / Atmungstherapeut der Deutschen Gesellschaft für pflegerische Weiterbildung (DGpW) ab.

Mit dem erfolgreichen Lehrgangsabschluss werden Workload Stunden/ECTS erworben, die unter bestimmten Voraussetzungen auf ein Studium Bachelor of Arts (B.A.) an der Steinbeis Hochschule, Institut NRW in Essen oder an der IU – Internationale Hochschule angerechnet werden.

Ansprechpartner bzgl. Kombination Atmungstherapeuten Lehrgang / berufsbegleitendes Studium:

René Limberger – Mobil: 01 52 – 29 52 24 45

Eventuelle Vorbereitung auf den Atmungstherapeuten Lehrgang

Je nach beruflichem Hintergrund kann es von Vorteil sein, zur Vorbereitung auf den Atmungstherapeuten Lehrgang an dem Online-Kompaktseminar:
Beatmung, Trachealkanülenmanagement und Dysphagie teilzunehmen.

Weitere Infos zu dem Seminar hier.

Weiterbildungsinhalte

Modul 1

Evidence Based Practise

 

  • Einführung in Evidence Based Medicine (EBM) / Evidence Based Nursing (EBN)
  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Therapieprozess in der klinischen und außerklinischen Betreuung beatmeter Patienten
  • Atmungstherapeutisches Arbeiten nach dem ICF-Modell und ICF-Implementierung
  • Medizinische Statistik
  • Epidemiologie
Modul 2

Fallorientiertes und beziehungsgestaltendes Arbeiten

 

  • Case Management
  • Patientenüberleitung
  • Delegationsrecht
  • Palliativmedizin
  • Kommunikation: Anleiten und Beraten
  • Raucherentwöhnung
  • Ernährung
Modul 3
Medizin
  • Anatomie der Atemwege und der Lunge /
  • Neuroanatomie / Anatomie des Herzens
  • Physiologie der Atemwege und der Lunge / Neurophysiologie / Physiologie des Herzens
  • Klinische und apparative Überwachung mit einer Fokussetzung auf atmungstherapeutisch relevante Situationen
  • Säure-Basen-Haushalt und Blutgase
  • Pneumologie: Fokussetzung auf atmungstherapeutisch relevante Krankheitsbilder  
  • Neurologie: Fokussetzung auf atmungstherapeutisch relevante Krankheitsbilder
  • Kardiologie: Fokussetzung auf atmungstherapeutisch relevante Krankheitsbilder
  • Beatmungsformen und -einstellungen abgestimmt auf klinische und außerklinische Behandlungssituationen
  • Grundlagen der klinischen und außerklinischen Schmerztherapie
  • Pharmakotherapie in der Pneumologie, Neurologie und Kardiologie mit einer Fokussetzung auf atmungstherapeutische Fragestellungen
Modul 4

Atmungstherapeutische Behandlungsverfahren

  • (Critical)Airway-Management / Trachealkanülenwechsel / Anlage und Wechsel eines Platzhalters
  • Physiotherapeutische Atemtherapie / Atmungstherapie
  • Techniken der Mobilisierung
  • Sekretmanagement
  • Invasive Beatmung
  • Therapiestrategien in klinischen und außerklinischen Behandlungssituationen
  • Nicht-invasive Beatmung – HFNC: Therapiestrategien in klinischen und außerklinischen Behandlungssituationen/
  • Jet-Ventilation
  • Strategien in einfachen, schwierigen und prolongierten Weaning-Prozessen
  • Akut- und Langzeit-Sauerstofftherapie
  • Grundlagen der Logopädie – Dysphagiemanagement
  • Cardiopulmonale Reanimation:
  • Grundlagen des BLS und ALS

 

Modul 5

Atmungstherapeutische Diagnostik

 

  • Anamnese
  • Klinische Untersuchung
  • Auskultation
  • Lungenfunktionsdiagnostik
  • Radiologische Diagnostik (Röntgen des Thorax)
  • Sonografie (Lunge – Zwerchfell – Pleura)
  • Polygrafie
  • POCT: Säure-Basen-Status – Blutgasanalysen
  • Kapnometrie/ -grafie
  • FEES
Modul 6

Hygiene & Medizintechnik

 

  • Hygiene
  • Medizinprodukte und -geräte
  • Szenarien-Training
  • Arbeitsschutz
Abschlusskolloquium und Präsentation der Projektstudienarbeit

Der Respiratory Therapist (Atmungstherapeut) aus Sicht der Gesundheitsprofessionen

 

 

Der Respiratory Therapist ist ein spezialisierter Healthcare Practitioner, der über eine umfangreiche klinische und anwendungsbezogene pflege-, therapie- und gesundheitswissenschaftliche Expertise des respiratorischen Systems verfügt.

Im Sinne von Advanced Healthcare Practice übernimmt der Atmungstherapeut unter Supervision eines Arztes selbständig ein erweitertes Tätigkeitsfeld in der Beatmungsmedizin.

Der Zweck des Zertifikatslehrgang zum Respiratory Therapist (Atmungstherapeut) dient insbesondere dem Professionalisierungsprozess von Therapie- und Pflegeberufen in der klinischen und außerklinischen Versorgung beatmeter Menschen.

Mit dem Abschluss zum Respiratory Therapist und dem Erwerb von Workload-Stunden/ECTS einer Hochschule wird die Möglichkeit der Akademisierung des Berufsbildes Atmungstherapeut und einer internationalen Vergleichbarkeit ermöglicht. 

 

Professionalität, Erfahrung & Kontinuität

Die DGpW startete 2011 mit der ersten Weiterbildung in der Atmungstherapie und steht nun seit mehr als einem Jahrzehnt für hochwertige und praxisnahe Weiterbildung im Bereich der Beatmungs- und Intensivmedizin.
Dank langjähriger Lehrerfahrung eines festen interdisziplinären Dozententeams und regelmäßiger inhaltlicher Aktualisierungen, garantieren wir in allen Kursen einheitliche Standards und höchste Ausbildungsqualität – unabhängig vom Standort.

Unser pädagogisches Prinzip

 

In der heutigen Wissensgesellschaft ist eine moderne, zeitgemäße Lehr- und Lerndidaktik gefordert, die durch die hohe pflegepädagogische Expertise unserer Dozenten gewährleistet ist. Unsere künftigen Atmungstherapeuten lernen Wissensvermittlung über moderne handlungsorientierte und selbstgesteuerte pädagogische Ansätze kennen. Dabei spielen Prinzipien des Problembasierten Lernens (PbL), auch als Problemorientiertes Lernen (POL) oder als Case Study Method bezeichnet, eine zentrale Rolle. Somit werden die Atmungstherapeuten der DGpW selbst mit didaktischen Methoden ausgestattet, um in ihrem Arbeitskontext berufspädagogisch professionell zu agieren.

Für erste Informationen zum Problemorientierten Lernen klicken Sie hier.

Ihre Perspektive

Mit dem Abschluss des Atmungstherapeuten Lehrgangs erweitern Sie Ihre beruflichen Möglichkeiten erheblich:

Sie qualifizieren sich für verantwortungsvolle Positionen in Intensivstationen, Beatmungszentren, Reha-Einrichtungen oder im Homecare-Bereich.
Sie verbinden wissenschaftlich fundiertes Wissen mit praktischer Handlungskompetenz und leisten damit einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung der Pflege- und Therapieberufe im Bereich der Atmungstherapie und Beatmungsmedizin.

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Die Weiterbildung zum  Respiratory Therapist ist insbesondere nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP), der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI), der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V.  konzipiert. Die Empfehlungen des Core Curriculums in Respiratory Nursing der Respiratory Nursing Society fließen ebenfalls ein. 

 

 
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