Atmungstherapeuten Profile

Wie geht es nach der DGpW Ausbildung zum Atmungstherapeuten weiter?

Die unten stehenden Profile zeigen interessante berufliche Perspektiven.

 

Robert Freisleben
Atmungstherapeut, Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegeexperte für Außerklinische Beatmung

 

Querschnittzentrum Rummelsberg

Begonnen hatte ich den Atmungstherapeuten Lehrgang im Jahr 2018 während meiner Tätigkeit in der Außerklinischen Intensivpflege.

 

Mit Voranschreiten des Kurses und der dazugewonnen Fachexpertise wuchsen allerdings auch meine Perspektiven außerhalb der Außerklinischen Intensivpflege. Durch die Weiterbildung wurde mir klar, dass der Respiratory Therapist viel mehr ist, als ein Experte für Atmung und Beatmung. Er vereinigt vielmehr Teile mehrerer Berufsgruppen in sich, ist somit also ein interdisziplinäres Berufsbild.

 

Vor diesem Hintergrund zog es mich in einen Fachbereich, der ebenfalls interdisziplinär angelegt ist: nämlich die Querschnittmedizin. Als erster Respiratory Therapist arbeite ich nun in einem sehr jungen Querschnittzentrum und gestalte mit verschiedenen Berufsgruppen die Weiterentwicklung unseres Zentrums.

 

Der Atmungstherapeuten Lehrgang ist sehr anspruchsvoll, aber allen, die Freude und Engagement für dieses Thema mitbringen, bietet die DGpW einen guten Weg, sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln.

Marc Goller
Atmungstherapeut, Pflegefachmann für Intensivpflege

 

Universitätsspital Basel – Pneumologie

Als einer der ersten Atmungstherapeuten in der Schweiz, arbeite ich seit 2017 am Unispital Basel in der Betreuung von Schlafapnoepatienten sowie teil- oder dauerhaft beatmeter Patienten. Kritische Beatmungssituationen in der Bronchoskopie fallen ebenfalls in mein Tätigkeitsfeld.

 

Zuvor war ich als Pflegefachmann für Intensivpflege in verschiedenen Kliniken Deutschlands und der Schweiz tätig.

 

Durch den Atmungstherapeuten Lehrgang konnte ich mein Fachwissen deutlich erweitern, was mir dazu verhalf, in der Pneumologie des Universitätsspitals Basels Fuß zu fassen. So konnte ich mich in einem Bereich weiterentwickeln, der mir sehr viel Spaß bereitet, aber auch fachliches Können sowie Empathie abverlangt. Mein Leitsatz „Nach der NIV ist vor der NIV“ hat sich dadurch weiter gefestigt.

 

Ich habe es nicht bereut, den Hochschulzertifikatskurs bei der DGpW gemacht zu haben.

Bastian Kruger
Atmungstherapeut, Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin, Praxisanleiter

 

Lungenzentrum Klinikum Heidenheim – Medizinische Klinik II und Zentrum für Intensivmedizin C3

Als ich mich 2016 entschied, die Ausbildung zum Atmungstherapeuten zu machen, war mir nicht ansatzweise klar, wie sich durch diesen Schritt mein berufliches Leben verändern wird. Wohlgemerkt ausschließlich zum Positiven.

 

Mit erfolgreichem Abschluss zum Atmungstherapeut / Respiratory Therapist im Jahr 2018 bei der DGpW in Neu Ulm, wurde ich ein Teil des Lungenzentrum Teams des Klinikum Heidenheims. Seitdem betreue ich in meiner Sprechstunde montags und mittwochs OSAS Patienten, die mit einer APAP Therapie versorget sind. Ich bin verantwortlich für akute wie elektive NIV Einleitungen sowie deren Kontrollen. Auf unserer interdisziplinären Intensivstation wurde ein neues Weaning Konzept durch mich implementiert. Aktuell darf ich an dem Aufbau eines Schlaflabors mitwirken.

 

 

Nebenberuflich bin ich noch als Dozent tätig und darf mein Wissen an angehende Intensivpflegekräfte weitergeben.

 

Rückblickend kann ich ganz klar sagen, dass es für mich eine meiner besten Entscheidungen war, diesen beruflichen Weg einzuschlagen. Ein großes Lob möchte ich noch an die DGpW richten, die mit sehr guten Dozenten, Lernplattform und praktischen Unterrichten den Zertifikats Lehrgang sehr angenehm für die Teilnehmer gestaltet.

Melanie Kurz
Atmungstherapeutin

 

Weaningzentrum im Krankenhaus Hofheim

Ich habe das Glück seit 2014 als DGpW Atmungstherapeutin im Krankenhaus Hofheim zu arbeiten und durfte gemeinsam mit dem interdisziplinären Team der Klinik für Pneumologie und Allgemeine Innere Medizin beim Aufbau des Weaningzentrums mitwirken.

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Im April 2018 erfolgte dann die Erstzertifizierung durch die Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP). Das Klinikum wurde dadurch die erst zweite zertifizierte Einrichtung zur Entwöhnung von beatmeten Patienten im Rhein-Main-Gebiet.

Ich darf als Atmungstherapeutin an vielen neuen Projekten teilhaben, Innovationen anstoßen und auch gewisse „Leuchtturmprojekte“ mitgestalten.

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Die Ausbildung hat mein Berufsleben auf jeden Fall bereichert.

Andreas Mücke
Atmungstherapeut, Gesundheits- und Krankenpfleger (Intensivstation), Praxisanleiter

 

Vivantes Klinikum – Berlin Spandau

Die Weiterbildung zum Atmungstherapeuten sollte zunächst „nur“ meinen eigenen Horizont erweitern. Es stellte sich jedoch zügig heraus, dass diese Weiterbildung mehr ist, als eine „Horizonterweiterung“.

 

Mit dem erfolgreichen Abschluss eröffneten sich für mich zahlreiche neue Möglichkeiten, nicht nur auf der eigenen Intensivstation, sondern auch im Hinblick auf die weiteren beruflichen Wege.

 

Ich unterrichte seither – als „freier Dozent“ – zukünftige Gesundheits- und KrankenpflegerInnen und vermittle ihnen den „beatmeten und intensivbetreuten Menschen“ in den verschiedensten Seminaren.

 

Des Weiteren wird die neu gewonnene Fachexpertise im Austausch mit den ärztlichen KollegenInnen über kritisch kranke Patienten, in Verbindung mit der Etablierung neuer Erkenntnisse und beratenden Lösungsansätzen zu schwierigen Beatmungssituationen, konstruktiv angenommen.

 

Wer sich für die Weiterbildung zum Atmungstherapeuten entscheidet, der absolviert nicht nur eine „Schulung“, sondern durchläuft ebenso einen Prozess für seine eigene berufliche Entwicklung und legt seinen eigenen Grundstein für eine hohe Versorgungsqualität auf seiner Station oder in seinem Haus.

 

Überdies bietet der DGpW Kurs in Neu-Ulm und Ulm eine ausgezeichnete Lern- und Sozialatmosphäre für und mit allen KursteilnehmerInnen, DozentInnen und Verantwortlichen.

Annika Becker
Atmungstherapeutin und staatl. anerk. Logopädin

 

Geschäftsführerin AblaVent GmbH

Die Fachweiterbildung zur Atmungstherapeutin hat mich die Dysphagietherapie bei tracheotomierten und beatmeten Patienten aus einem anderen Blickwinkel betrachten lassen. Die Verbindung des Fachwissens beider Bereiche hat unseren therapeutischen Ansatz revolutioniert.

 

Zur wirklich interdisziplinären und ganzheitlichen Behandlung von intensivpflegebedürftigen Patienten ist neben der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie die Atmungstherapie zwingend erforderlich.

Nur gemeinsam durch fachkompetenzübergreifendes Arbeiten ist die bestmögliche Therapie und Vorbereitung auf das Weaning im außerklinischen Setting möglich.

 

Nadine Svensson
Atmungstherapeutin

 

Universitätsklinikum Münster – UKM

Nach der Weiterbildung zur Atmungstherapeutin verging noch gut ein Jahr, bis die Rahmenbedingungen der neugeschaffenen Stelle (Atmungstherapeutin im UKM) geklärt und umgesetzt waren.

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Nun versorge ich die Intensivstationen der Klinik regelhaft und werde von den Regelpflegestationen bei Bedarf angefordert.

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Da die Pflegeteams immer jünger werden, biete ich viele Fortbildungen und Unterricht in der Weiterbildungsstätte und auf den Stationen vor Ort an. Dadurch bin ich nah am Geschehen und im regen Austausch mit den Pflegenden und Ärzten.

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Ich bin multidisziplinär unterwegs, habe wieder Zeit für die Patienten und kann meine Ideen und Vorstellungen im Bereich der Atmung und Beatmung gut einbringen und umsetzen.

Christina Rohlfes
Atmungstherapeutin und staatl. anerk. Logopädin

 

BDH Klinik Hessisch Oldendorf

Bereits während meiner logopädischen Ausbildung haben mich vor allem neurologische Krankheitsbilder interessiert, so dass ich alsbald in einer neurologischen Fachklinik tätig wurde.

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Um den krankheitsbedingten Herausforderungen bei meiner täglichen Arbeit mit neurologischen Patienten bzw. Rehabilitanden und ihren oftmals komplexen Krankheitsbildern besser begegnen zu können, war ich stets auf der Suche nach Möglichkeiten, die Therapie zu optimieren und andere Bereiche, wie die (Be-)Atmung, mit einzubinden.

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Die Weiterbildung zur Atmungstherapeutin war für mich deshalb der nächste logische Schritt. Durch den erfolgreichen Abschluss im März 2018 ist es mir Dank meines Arbeitgebers möglich, zusammen in unserem atmungstherapeutischen Team, das sich aus Mitarbeitern der Logopädie und Pflege zusammensetzt, unser Patientenklientel aus einer Hand und individueller als Atmungstherapeutin zu behandeln.

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Logopädie und Atmungstherapie – aus meiner Sicht eine gewinnbringende Kombination zweier Tätigkeitsfelder zum Wohle des Patienten.

Frank Jansen
Atmungstherapeut und Physiotherapeut

 

Asklepios Klinikum Hamburg-Harburg
Tätigkeitsbereich: interdisziplinäre Intensivstation –  Schwerpunkt: Sekretmanagement (Bronchoskopie) sowie der NIV-Beatmung

Der Vorteil der Weiterbildung zum Atmungstherapeuten, besteht für mich als Physiotherapeut darin, im Bereich der Frühmobilisation auf der Intensivstation vieles zu kombinieren, was die Beatmungssituation des Intensivpatienten deutlich verbessern kann.

Mario und Florian Binder
Atmungstherapeuten

 

Intensivpflege Binder

Als professioneller Fachpflegedienst ist für uns eine fundierte Expertise im erwachsenen und pädiatrischen intensiv- und beatmungspflegerischen Bereich unerlässlich.

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Mit der DGpW haben wir einen Fortbildungspartner gefunden, der unseren Qualitätsanforderungen vor allem in der evidenzbasierten Pflege gerecht wird.

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Im Anschluss an die Ausbildung zum Atmungstherapeuten, schlossen wir zusätzlich die Qualifizierungsmaßnahme zum pädiatrischen Atmungstherapeuten ab. Durch diese fundierte Ausbildung stehen wir nicht nur unseren Kollegen als Experten zur Seite, sondern auch dem an der Patientenversorgung beteiligten interdisziplinären Team mit Therapeuten, Ärzten, Kliniken und pulmologischen Fachzentren.

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Aufgrund dieser engen Zusammenarbeit ist es uns möglich, die Beatmungssituation unserer Patienten optimal anzupassen und sie teilweise ohne Trachealkanüle in ein normales Leben zurückzuführen.

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www.intensivpflege-binder.de

www.kinderintensiv-binder.de