Wachkomatherapeut

 

Umfang der Weiterbildung: als Wachkomatherapeut

350 Stunden, davon

  • 240 Unterrichtsstunden (bestehend aus Grundkurs, Praxisteil und Vertiefungskurs)
  •   80 Stunden Praktikum in einer neurologischen Rehabilitationseinrichtung
  •   30 Stunden Projektarbeit

 

Nächster Kursstart am 12.10.2026

  • Block 1: 12.10. bis 16.10.2026
  • Block 2: 14.12. bis 18.12.2026
  • Block 3: 15.02. bis 19.02.2027
  • Block 4: 12.04. bis 16.04.2027
  • Block 5: 28.06. bis 02.07.2027
  • Block 6: 27.09. bis 01.10.2027

 

Schulungsort:

DGpW Schulungszentrum, Augsburger Str. 106, 89231 Neu-Ulm

 

Kosten:

3.150,- € * (Ratenzahlung möglich) Umsatzsteuerfrei nach § 4 Nr. 21a UStG

 

* Hinweis: Sofern innerhalb des letzten Jahres bereits ein Grundkurs in Basale Stimulation oder Kinästhetik (Umfang mind. 24 Stunden) erfolgreich abgeschlossen wurde, kann dieser gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises auf die Weiterbildung angerechnet werden.

In diesem Fall muss an den jeweiligen DGpW Modulen nicht teilgenommen werden und die Kosten verringern sich um

  • 200,- € für den Grundkurs Basale Stimulation bzw.
  • 200,- € für den Grundkurs Kinästhetik

 

Prüfungen / Abschluss:

  • Facharbeit und Kolloquium
  • Zertifikat zur Führung der Bezeichnung  Wachkomatherapeut (DGpW)
  • Bei vorliegender Qualifikation von mind. 200 Stunden in der Beatmungspflege Zusatz „Wachkomatherapeut / Fachtherapeut für neurologische Pflege“

 

Zugangsvoraussetzungen:

Abschluss Wachkomatherapeut: Abgeschlossene Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten oder Logopäden.

Für den Abschluss Wachkomatherapeut mit dem Zusatz „Fachtherapeut für neurologische Pflege“ wird eine mind. 200-stündige Weiterbildung in der Beatmungspflege vorausgesetzt.lhh

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Kurzübersicht / Unterrichtsinhalte

  • Theoretische Grundlagen
  • Assessment und Diagnostik
  • Partizipation und Teilhabe: Das ICF-Modell
  • Medizinische und neurologische Grundlagen
  • Ethik
  • Die therapeutische Pflege 
    • Tracheostomamanagement
    • Ernährung
    • PEG Versorgung 
  • Basale Stimulation
  • F.O.T.T.
  • Kinästhetik
  • Grundlagen der Behandlung nach dem Affolter-Modell
  • Familientherapeutische Gesprächsführung und Intervention
    • Biographiearbeit
    • Einführung in die familientherapeutische Arbeit 
    • Resilienzberatung von Familien und Angehörigen
  • Resilienz und Stressbewältigung der Pflegenden
  • Bewegtes Lagern
  • Aromatherapie
  • Tiergestützte Intervention
  • Pflegetherapeutisches Arbeiten nach dem Bobath-Konzept – Einführung in die Theorie und Praxis
  • Atemphysiotherapie – Sekretmanagement
  • Facharbeit und Kolloquium

 

Was vermittelt die Weiterbildung?

Das komplexe Aufgabengebiet des Wachkomatherapeuten umfasst Assessment-, Diagnose-, Therapie-, Pflege- und Betreuungsprozesse im jeweiligen klinischen und außerklinischen Kontext.

Die Weiterbildung ist daher darauf ausgerichtet, den Teilnehmer/innen umfangreiche praxisbezogene Kenntnisse in pflegetherapeutischen, medizinischen und gesundheitspsychologischen Disziplinen zu vermitteln.

Das somatopsychosoziale Verständnis in der Ausbildung zum Wachkomatherapeuten orientiert sich an dem WHO-Konzept der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF WHO 2005). Der Fokus der Wissensvermittlung liegt einerseits auf den therapeutischen Zugängen von Patienten mit schwerer respiratorischer Insuffizienz und Menschen im Wachkoma, sowie auf den jeweils relevanten Lebenswirklichkeiten.

Ein weiterer Schwerpunkt der Bildungsmaßnahme liegt in der Vermittlung lösungsorientierter Kompetenzen der familienzentrierten Pflege. Die Teilnehmer/innen lernen, wie sie in „schwierigen“ Familiensituationen lösungsorientiert beraten können.

 

Was zeichnet den Wachkomatherapeuten insbesondere aus?

Der Wachkomatherapeut ist Fachkraft für pflegerisch-therapeutische Behandlungsmaßnahmen und hat durch sein systemisches Verständnis einen professionellen Zugang zu familienzentrierten Versorgungsmodellen (Family Nursing). Darüber hinaus ist er mit den Methoden der systemischen Familientherapie und Familienmedizin gut vertraut und in der Lage ressourcenorientierte Beratungsprozesse in Familiensystemen durchzuführen.

Der Wachkomatherapeut (DGpW) ist durch das Erlangen pädagogischer Qualifikationen in wichtigen Schlüsselpositionen innerbetrieblicher Fort- und Weiterbildung einsetzbar.

 

 Unterstützer der Weiterbildung:

  • Institut für pflegerische Weiterbildung GmbH (IpW)
  • Bundesverband Schädel-Hirnpatienten in Not e.V. 

 

 

 

Atmungstherapeut

Weiterbildung zum Atmungstherapeuten / Respiratory Therapist

 

Die Weiterbildung eröffnet Ihnen ein neues, hochqualifiziertes Tätigkeitsfeld an der Schnittstelle zwischen Pflege, Therapie und Medizin.

Sie entwickeln eine erweiterte Expertise, um anspruchsvolle Beatmungssituationen sicher zu beurteilen, vertiefen Ihr Verständnis für komplexe respiratorische Zusammenhänge und lernen, in herausfordernden Versorgungssituationen evidenzbasiert und selbstständig zu handeln.

Werden Sie als Atmungstherapeut zu einem gefragten Experten für moderne, sichere und patientenorientierte Versorgung.

In der modernen Beatmungs- und Intensivmedizin ist der Atmungstherapeut eine Schlüsselfigur. Ob in der Klinik, im Weaningzentrum oder in der außerklinischen Versorgung: Atmungstherapeuten übernehmen eine zentrale Rolle im Beatmungsmanagement, verbessern die Versorgungsqualität und stärken die interprofessionelle Zusammenarbeit.

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Bildung, die weiterbringt – Stimmen unserer Teilnehmer und Dozenten

Nieke und Lia
Atmungstherapeutinnen in Ausbildung

Ingo Schwarz-Gewallig (AT und Logopäde)
Heike Putz (AT und Kinderkrankenschwester)

Ajdin Telalovic (AT und Bereichsleitung DFG)
Edi Harsch (AT und Medizinprodukteberater)

Der DGpW-AT-Kurs hat mich sowohl fachlich als auch organisatorisch voll überzeugt. Die gesamte Kursorganisation war hervorragend, professionell und gleichzeitig sehr herzlich, sodass man sich von Anfang an gut aufgehoben gefühlt hat.
Besonders hervorheben möchte ich die Dozentinnen und Dozenten, die nicht nur über eine beeindruckende fachliche Expertise verfügen, sondern die Inhalte auch praxisnah, verständlich und mit viel Engagement vermittelt haben. Eine Fortbildung auf hohem Niveau, die ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann.

Denny Unger

Geschäftsführer eines Pflegedienstes für außerklinische Intensivpflege

Harald Keifert (AT und Dozent)

Als DGPW‑Schüler war der Kurs für mich ein echter Augenöffner. Die Kombination aus fundierter Theorie, praxisnahen Übungen und dem Austausch mit erfahrenen Atmungstherapeuten hat mich fachlich wie persönlich spürbar weitergebracht. Besonders wertvoll war die hohe fachliche Kompetenz, die dennoch immer auf Augenhöhe vermittelt wurde – das macht selbst komplexe Inhalte klar und gut zugänglich.

Benjamin Dietrich

Physiotherapeut, Weaningstation neurologischen Frührehabilitation (Phase B)

Zertifikatslehrgang in Kooperation mit

Neu-Ulm Kursstart September 2026 

1. Block:  28.09. – 02.10.2026 | (5 Tage)
2. Block:  30.11. – 04.12.2026 | (5 Tage)
3. Block:  22.02. – 26.02.2027 | (5 Tage)
Online 1: 05.04. – 06.04.2027 | (2 Tage)
Online 2: 28.06. – 29.06.2027 | (2 Tage)
4. Block:  20.09. – 22.09.2027 | (3 Tage)
5. Block:  15.11. – 17.11.2027 | (3 Tage)
6. Block:  17.01. – 21.01.2028 | (5 Tage)
Online 3: 06.03. – 08.03.2028 | (3 Tage)
7. Block:  24.04. – 28.04.2028 | (5 Tage)
Online 4: 03.07. – 05.07.2028 | (3 Tage)
8. Block:  25.09. – 28.09.2028 | (4 Tage)
Kolloquium: 05.10. und 06.10.2028

 

 

Unterrichtszeiten:
Von 08:30 Uhr bis 16:00 Uhr
Am letzten Tag einer Präsenzwoche jeweils von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr.

 

Schulungsort:
DGpW Schulungszentrum | Augsburger Str. 106 | 89231 Neu-Ulm


Kosten:
6.400,- Euro (umsatzsteuerfrei nach § 4 Nr. 21a UStG) | Ratenzahlung möglich

In der Lehrgangsgebühr sind die Kosten für umfangreiche kursbegleitende Online-Lernkurse zur Unterrichtsvertiefung und als Lernzielkontrolle inkludiert. Weitere Infos dazu finden Sie hier.

 

Dresden Kursstart 27.09.2027

1. Block: 27.09. – 01.10.2027 | (5 Tage)
2. Block: 22.11. – 26.11.2027 | (5 Tage)
3. Block: 07.02. – 11.02.2028 | (5 Tage)
Online 1: 03.04. – 04.04.2028 | (2 Tage)
Online 2: 22.05. – 23.05.2028 | (2 Tage)
4. Block: 18.09. – 20.09.2028 | (3 Tage)
5. Block: 27.11. – 29.11.2028  | (3 Tage)
6. Block: 29.01. – 02.02.2029 | (5 Tage)
Online 3: 19.03. – 21.03.2029 | (3 Tage)
7. Block: 14.05. – 18.05.2029 | (5 Tage)
Online 4: 09.07. – 11.07.2029 | (3 Tage)
8. Block: 17.09. – 20.09.2029 | (4 Tage)
Kolloquium: 11.10. und 12.10.2029

In Kooperation mit dem Helios Bildungszentrum Dresden

Unterrichtszeiten:
Von 08:30 Uhr bis 16:00 Uhr
Am letzten Tag einer Präsenzwoche jeweils von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr.

Schulungsort:
Helios Bildungszentrum Dresden | Sidonienstr. 18 | 01069 Dresden

Kosten:
Die Kosten für 2027 startende Kurse werden noch bekanntgegeben.

Anmeldungen sind bereits möglich – nach Bekanntgabe der Gebühr ist ein kostenfreier Rücktritt möglich.
Der Atmungstherapeuten Lehrgang ist nach § 4 Nr. 21a UStG von der Umsatzsteuer befreit.

 

 

Hamburg Kursstart 04.10.2027

1. Block: 04.10. – 08.10.2027 | (5 Tage)
2. Block: 06.12. – 10.12.2027 | (5 Tage)
3. Block: 14.02. – 18.02.2028 | (5 Tage)
Online 1: 27.03. – 28.03.2028 | (2 Tage)
Online 2: 22.05. – 23.05.2028 | (2 Tage
4. Block: 21.08. – 23.08.2028 | (3 Tage)
5. Block: 16.10. – 18.10.2028 | (3 Tage)
6. Block: 11.12. – 15.12.2028 | (5 Tage)
Online 3: 05.02. – 07.02.2029 | (3 Tage)
7. Block: 23.04. – 27.04.2029 | (5 Tage)
Online 4: 18.06. – 20.06.2029 | (3 Tage)
8. Block: 10.09. – 13.09.2029 | (4 Tage)
Kolloquium: 27.09. und 28.09.2029

in Kooperation mit

Unterrichtszeiten:
Von 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Am letzten Tag einer Präsenzwoche jeweils von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr.
 

Schulungsort:
ThiesMediCenter | Hammer Deich 70 | 20537 Hamburg

Kosten:
Die Kosten für 2027 startende Kurse werden noch bekanntgegeben.

 

Anmeldungen sind bereits möglich – nach Bekanntgabe der Gebühr ist ein kostenfreier Rücktritt möglich.
Der Atmungstherapeuten Lehrgang ist nach § 4 Nr. 21a UStG von der Umsatzsteuer befreit.

 

 

Informationen zur Weiterbildung

Umfang der Weiterbildung zum Atmungstherapeut (Respiratory Therapist)

720 Stunden davon

360 Stunden theoretischer Unterricht
240 Stunden Praktikum
120 Stunden: E-Learning / Projektstudienarbeit / Selbststudienzeit

Zugangsvoraussetzungen

Erfolgreich abgeschlossene dreijährige Berufsausbildung in den Pflege-, Gesundheits- und Therapieberufen (Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie) mit mindestens einem Jahr Berufserfahrung in der Versorgung beatmeter Patienten.

Examinierte Altenpflegekräfte müssen eine zusätzliche Qualifikation in der Beatmungspflege nachweisen.

Bitte fügen Sie Ihrer Anmeldung einen aussagekräftigen Lebenslauf bei.

Abschluss

Der Lehrgang schließt mit dem Zertifikat Respiratory Therapist / Atmungstherapeut der Deutschen Gesellschaft für pflegerische Weiterbildung (DGpW) ab.

Mit dem erfolgreichen Lehrgangsabschluss werden Workload Stunden/ECTS erworben, die unter bestimmten Voraussetzungen auf ein Studium Bachelor of Arts (B.A.) an der Steinbeis Hochschule, Institut NRW in Essen oder an der IU – Internationale Hochschule angerechnet werden.

Ansprechpartner bzgl. Kombination Atmungstherapeuten Lehrgang / berufsbegleitendes Studium:

René Limberger – Mobil: 01 52 – 29 52 24 45

Eventuelle Vorbereitung auf den Atmungstherapeuten Lehrgang

Je nach beruflichem Hintergrund kann es von Vorteil sein, zur Vorbereitung auf den Atmungstherapeuten Lehrgang an dem Online-Kompaktseminar:
Beatmung, Trachealkanülenmanagement und Dysphagie teilzunehmen.

Weitere Infos zu dem Seminar hier.

Weiterbildungsinhalte

Modul 1 - Evidence Based Practise

  • Einführung in Evidence Based Medicine (EBM) / Evidence Based Nursing (EBN)
  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Therapieprozess in der klinischen und außerklinischen Betreuung beatmeter Patienten
  • Atmungstherapeutisches Arbeiten nach dem ICF-Modell und ICF-Implementierung
  • Medizinische Statistik
  • Epidemiologie
Modul 2 - Fallorientiertes und beziehungsgestaltendes Arbeiten
  • Case Management
  • Patientenüberleitung
  • Delegationsrecht
  • Palliativmedizin
  • Kommunikation: Anleiten und Beraten
  • Raucherentwöhnung
  • Ernährung
Modul 3 - Medizin
  • Anatomie der Atemwege und der Lunge /
  • Neuroanatomie / Anatomie des Herzens
  • Physiologie der Atemwege und der Lunge / Neurophysiologie / Physiologie des Herzens
  • Klinische und apparative Überwachung mit einer Fokussetzung auf atmungstherapeutisch relevante Situationen
  • Säure-Basen-Haushalt und Blutgase
  • Pneumologie: Fokussetzung auf atmungstherapeutisch relevante Krankheitsbilder  
  • Neurologie: Fokussetzung auf atmungstherapeutisch relevante Krankheitsbilder
  • Kardiologie: Fokussetzung auf atmungstherapeutisch relevante Krankheitsbilder
  • Beatmungsformen und -einstellungen abgestimmt auf klinische und außerklinische Behandlungssituationen
  • Grundlagen der klinischen und außerklinischen Schmerztherapie
  • Pharmakotherapie in der Pneumologie, Neurologie und Kardiologie mit einer Fokussetzung auf atmungstherapeutische Fragestellungen
Modul 4 - Atmungstherapeutische Behandlungsverfahren
  • (Critical)Airway-Management / Trachealkanülenwechsel / Anlage und Wechsel eines Platzhalters
  • Physiotherapeutische Atemtherapie / Atmungstherapie
  • Techniken der Mobilisierung
  • Sekretmanagement
  • Invasive Beatmung
  • Therapiestrategien in klinischen und außerklinischen Behandlungssituationen
  • Nicht-invasive Beatmung – HFNC: Therapiestrategien in klinischen und außerklinischen Behandlungssituationen/
  • Jet-Ventilation
  • Strategien in einfachen, schwierigen und prolongierten Weaning-Prozessen
  • Akut- und Langzeit-Sauerstofftherapie
  • Grundlagen der Logopädie – Dysphagiemanagement
  • Cardiopulmonale Reanimation:
  • Grundlagen des BLS und ALS

 

Modul 5 - Atmungstherapeutische Diagnostik
  • Anamnese
  • Klinische Untersuchung
  • Auskultation
  • Lungenfunktionsdiagnostik
  • Radiologische Diagnostik (Röntgen des Thorax)
  • Sonografie (Lunge – Zwerchfell – Pleura)
  • Polygrafie
  • POCT: Säure-Basen-Status – Blutgasanalysen
  • Kapnometrie/ -grafie
  • FEES
Modul 6 - Hygiene & Medizintechnik
  • Hygiene
  • Medizinprodukte und -geräte
  • Szenarien-Training
  • Arbeitsschutz
Abschlusskolloquium und Präsentation der Projektstudienarbeit

Berufsbild Atmungstherapeut / Respiratory Therapist

Der Atmungstherapeut / Respiratory Therapist ist eine spezialisierte Fachkraft im Gesundheitswesen mit umfassender klinischer und praktischer Expertise rund um die Atmung und Beatmung.
Unter ärztlicher Supervision übernimmt er eigenständig ein erweitertes Aufgabenfeld in der Beatmungsmedizin – von der Einschätzung und Diagnostik über die Therapie bis hin zur Pflege und Betreuung betroffener Patient:innen, sowohl im klinischen als auch im außerklinischen Bereich.
Durch die vertiefte Fachausbildung verfügt der Atmungstherapeut (DGpW) über fundiertes Wissen aus Medizin, Therapie und Pflegewissenschaft, das er direkt in der Praxis anwendet – etwa bei der Planung und Durchführung individueller Behandlungsmaßnahmen. Im Arbeitsalltag ist er zudem häufig als konsiliarischer Experte gefragt, das heißt: Andere Berufsgruppen ziehen ihn bei komplexen Fragestellungen rund um Atmung und Beatmung beratend hinzu.

Unser pädagogisches Prinzip

In der heutigen Wissensgesellschaft braucht es eine moderne, zeitgemäße Lehr- und Lerndidaktik – dafür steht die hohe pflegepädagogische Expertise unserer Dozenten. Unsere künftigen Atmungstherapeuten lernen Wissensvermittlung über handlungsorientierte und selbstgesteuerte pädagogische Ansätze kennen. Im Zentrum steht dabei das Problembasierte Lernen (PBL), auch als Problemorientiertes Lernen (POL) oder Case Study Method bekannt: Anhand realistischer Praxisfälle erarbeiten sich die Kursteilnehmer eigenständig das nötige Fachwissen – genau wie später im echten Berufsalltag.

Damit dieses selbstgesteuerte Lernen auch über die Präsenzwochen hinaus gelingt, kombinieren wir Präsenzunterricht mit digitalen Lernformaten: Kursbegleitende Online-Kurse vertiefen die Inhalte flexibel im eigenen Tempo, und spezialisierte KI-Tutoren stehen bei Fachfragen jederzeit unterstützend zur Seite – so bleibt das Lernen auch zwischen den Kurstagen aktiv begleitet.

Auf diese Art werden die Atmungstherapeuten der DGpW selbst mit modernen didaktischen Methoden ausgestattet, um auch in ihrem eigenen Arbeitskontext berufspädagogisch professionell zu agieren.

Professionalität, Erfahrung & Kontinuität

Die DGpW startete 2011 mit der ersten Weiterbildung in der Atmungstherapie und steht nun seit mehr als einem Jahrzehnt für hochwertige und praxisnahe Weiterbildung im Bereich der Beatmungs- und Intensivmedizin.
Dank langjähriger Lehrerfahrung eines festen interdisziplinären Dozententeams und regelmäßiger inhaltlicher Aktualisierungen, garantieren wir in allen Kursen einheitliche Standards und höchste Ausbildungsqualität – unabhängig vom Standort.

 

Ihre Perspektive

Mit dem Abschluss des Atmungstherapeuten Lehrgangs erweitern Sie Ihre beruflichen Möglichkeiten erheblich:
Sie qualifizieren sich für verantwortungsvolle Positionen in Intensivstationen, Beatmungs-zentren, Reha-Einrichtungen oder im Homecare-Bereich.
Sie verbinden wissenschaftlich fundiertes Wissen mit praktischer Handlungskompetenz und leisten damit einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung der Pflege- und Therapieberufe im Bereich der Atmungstherapie und Beatmungsmedizin.

👉 Jetzt informieren, Platz sichern und Zukunft gestalten!

Die Weiterbildung zum  Respiratory Therapist ist insbesondere nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP), der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI), der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V.  konzipiert. Die Empfehlungen des Core Curriculums in Respiratory Nursing der Respiratory Nursing Society fließen ebenfalls ein. 

 

 

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