Pflegeberater Weiterbildung nach § 7 a SGB XI

Systemischer Gesundheits- und Pflegeberater

Die erste systemische Beratungsausbildung für den Pflegeberater nach § 7 a SGB XI

Hochschulzertifikatslehrgang

in Kooperation mit der 

Steinbeis Business Academy – Steinbeis Hochschule Berlin

Steinbeis Logo

Ziele der Bildungsmaßnahme

Durch die Qualifizierung zum Gesundheits- und Pflegeberater werden Sie befähigt, im Pflege- und Gesundheitssektor umfassende Beratungsangebote nach den Ansätzen der systemischen Beratung, systemischen Familienmedizin und familienzentrierten Pflege zu gestalten. 

Das Besondere dieser Ausbildung besteht darin, dass die Teilnehmer praxisnah an die Grundlagen des systemischen Denkens und Handelns für die Beratungspraxis in Einzel- und Mehrpersonensettings herangeführt werden.

Durch diesen systemischen Fokus bekommt die Pflegeberater Weiterbildung der DGpW eine besondere Akzentsetzung, wodurch sie sich von den klassischen Bildungsmaßnahmen in der Pflegeberatung abhebt.

Neben den theoretischen Grundlagen der systemischen Beratung, stehen im Fokus der Qualifizierung Themengebiete wie u.a. systemische Grundhaltungen, systemische Gesprächsführungen und Fragetechniken, sowie die Entwicklung einer professionellen, beraterischen Identität.

Durch die Vermittlung von Themen, wie „Bewältigungshandeln von Familien mit chronisch Kranken“ bekommt der systemische Gesundheits- und Pflegeberater eine Schlüsselfunktion in Einrichtungen zur Versorgung  chronisch kranker Menschen, wie in der außerklinischen Intensivpflege.


Umfang des Gesundheits- und Pflegeberater Lehrgangs

480 Stunden, davon

  • 320 Stunden in Präsenz (10 Blöcke a 4 Tage)
  • 130 Stunden als Fernstudium (Triadenarbeit)  incl. Projektarbeit, Vorbereitung Colloquium
  • 30 Stunden Arbeit in Intervisionsgruppen

Termine

Für 2018 ist kein Lehrgang geplant.


Schulungsort

DGpW Schulungszentrum, Augsburger Str. 106, 89231 Neu-Ulm


Kosten

Für Steinbeis-externe Teilnehmer:

 3.800,- Euro inkl. Hochschulzertifikat (400,- €), Prüfungsgebühr, Kursmaterialien und Pausensnacks

(umsatzsteuerfrei nach § 4 Nr. 21a UStG)

Für SBA Studierende, SBA Alumni, Studierende der Steinbeis Hochschule und Mitarbeiter der Steinbeis Institute:

3.400,- € (umsatzsteuerfrei nach § 4 Nr. 21a UStG)

 


Abschluss

Hochschulzertifikat „Systemischer Gesundheits- und Pflegeberater nach § 7a SGB XI“ der Steinbeis Business Academy – Steinbeis Hochschule Berlin und der Deutschen Gesellschaft für pflegerische Weiterbildung (DGpW). Mit dem Abschluss erwerben Sie Credit Points, die Sie sich für Hochschulstudiengänge anrechnen lassen können.

Die Weiterbildung entspricht der Vertiefungsphase des Bachelorstudiengangs Healthcare Service B.A.  mit dem Schwerpunkt Pflegemanagement, in den Sie sich unmittelbar nach Absolvierung des Lehrgangs einschreiben können. Nach Absolvierung des eineinhalbjährigen Grundlagenstudiums erwerben Sie den staatlich anerkannten und international vergleichbaren Bachelor of Arts (B.A.).


Zielgruppe des Gesundheits- und Pflegeberater Lehrgangs

Interessierte mit einer beruflichen Qualifikation als

  • Gesundheits- und Krankenpfleger/in
  • Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in
  • Altenpfleger/in
  • Sozialversicherungfachangestellte/r oder
  • ein abgeschlossenes Studium Soziale Arbeit

Themenbereiche

Gesundheits- und Krankenpflege sowie Pflege- und Gesundheitswissenschaften

  • Grundlagen der evidenzbasierten Gesundheitsversorgung (EBN, EBM)
  • Qualitätsmanagement
  • Pflege und Betreuung von Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz am Beispiel der Demenz u.a. Erkrankungen
  • Medizinischer Bedarf chronisch Kranker und Pflegebedürftiger: Therapie und Rehabilitation, Hilfsmittelversorgung, Medikamente und Medikamentenverabreichung
  • Rehabilitationsphasen
  • Desease-Management-Programme
  • Ärztliche Leitlinien

  Systemische Beratungsgrundlagen

  • Grundlegende Begriffe der Systemtheorie
  • Grundelemente und Methoden der systemisch-lösungsorientierten Beratung
  • Die systemische Haltung als Berater
  • Systemische Frage-, Gesprächs- und Interventionstechniken wie z.B. Unterscheidungsfragen, hypothetische Fragen, zirkuläre Fragen, Reframing, Metaphern, Skulpturarbeit, Reflecting Team

 

  Systemische Beratung im Kontext chronisch Kranker und deren Familien

  • Bewältigungshandeln chronisch Kranker
  • Bewältigungshandeln von Familien mit chronisch Kranken
  • Resilienzcoaching
  • Modelle der familienzentrierten Pflege (Calgary-Modell)

 

  Allgemeines Sozialrecht

  • Allgemeines über Sozialleistungen und Leistungsträger
  • Grundkenntnisse zu verschiedenen Rechtsbereichen
  • Leistungen der Unfall- und Rentenversicherung
  • Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung
  • Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung
  • Leistungen der Sozialhilfe
  • Pflegegutachten                                                                                  

 

  Pflegerelevante Rechtsfelder

  • Betreuungsrecht
  • Rehabilitationsrecht
  • Vertragsrecht der Pflegekassen
  • Vorsorgevollmacht
  • Heimverträge, Pflegeverträge
  • Datenschutz

 

  Case-Management

  • Definition und Funktionen von Case- Management
  • Konzepte des Case Managements
  • Bedarfsermittlung, Angebotssteuerung
  • Netzwerkarbeit

 

  Case-Management – arbeitsfeldspezifische Vertiefung

  • (Interventionslogiken) zur Umsetzung geltenden Rechts
  • Erstellung von Versorgungsplänen unter Berücksichtigung anerkannter Klassifikationssysteme (z.B. ICF)
  • Versorgungspläne als Mittel zur Fallsteuerung
  • Kenntnisse sozialrechtlicher Verfahren (Verwaltungsakt, Widerspruch, Klage)
  • Grundsätze sozialrechtliches Handeln (§§12ff SGB X)
  • Beratungseinsatz nach § 37 Abs. 3 SGB XI
  • Konzept integrativer Angehörigenarbeit

 

  Pädagogische Grundlagen

  • Grundlagen der Pädagogik: Lernen, Motivation, Gedächtnis, Lerntypen, Voraussetzungen für Lernen
  • Patienten- und Familienedukation: Ziele, Inhalte von Patientenedukationsprogrammen, Voraussetzungen von Seiten der Beratung, Compliance auf Seiten des Patienten, Einsatz von Informationsmaterialien, Mikroschulungen, Schulungsprogramme, unterschiedliche Settings
  • Moderation von Gruppen
  • Eigenreflexion als Berater
  • Supervision, Reflexion, Begleitung der Triaden

 

  Colloquium und Abschluss

  Prüfungsleistung:

  • Teilnahme an den Intervisionsgruppen und Protokollierung der Projektarbeit Treffen
  • Colloquium

Was ist Pflegeberatung nach § 7a SGB XI?

Die Gesundheits- und Pflegeberatung ist ein sehr junges Aufgabenfeld. Es resultiert aus dem seit 2009 gesetzlich verankerten Anspruch Pflegebedürftiger auf eine umfassende individuelle Pflegeberatung.

Ergänzt wurde der im Pflegeweiterentwicklungsgesetz festgesetzte Anspruch durch eine Empfehlung des GKV-Spitzenverbandes, die die Anzahl und Qualifikation von Pflegeberatern nach § 7a SGB XI regelt.

Ziel der Beratungsleistung sind eine effizientere Versorgung und Kostensenkung im Gesundheitswesen. Darüber hinaus soll die Pflegeberatung durch psychosoziale Beratung, begleitende Unterstützung und Entlastung der pflegenden Angehörigen verhindern, dass die Angehörigen durch die oft lang andauernde Pflege selbst erkranken und zum Pflegefall werden. Wesentliche Elemente der Angehörigenarbeit sind die psychosoziale Beratung sowie begleitende Unterstützung und Organisation von Entlastungsangebote für die pflegenden Angehörigen (z.B. durch Angehörigengruppen, Betreuungsgruppen, ehrenamtliche Helferkreise zur stundenweisen Entlastung).

Zuständig für die Sicherstellung und Gewährleistung der Pflegeberatung sind die Pflegekassen. Dabei können sie die Beratung selbstständig durchführen oder aber an Dritte übertragen.

Sofern in einem Bundesland Pflegestützpunkte (ehemals Beratungsstellen) eingerichtet sind, muss die Pflegeberatung auch dort stattfinden. Sollte es keine Pflegestützpunkte geben, kann die Beratung in der eigenen Geschäftsstelle erfolgen, an ambulante Pflegedienste oder aber an selbstständige Pflegeberater delegiert werden.  Die Anzahl der Pflegeberater in Relation zu Pflegebedürftigen ist ebenfalls vom GKV vorgegeben und sieht ein Verhältnis von 1:100 vor.

Daraus resultierend findet sich das Tätigkeitsfeld eines Pflegeberaters u.a. in Beratungsstellen von stationären oder ambulanten Pflegeeinrichtungen, an Pflegestützpunkten, im Entlassungsmanagement, in einer leitenden Position der Pflege- und Gesundheitsbranche oder selbständig als Berater, Team- und Führungskräftecoach.

Gemäß § 7 a SGB XI hat die Pflegeberatung insbesondere folgende Aufgaben zu erfüllen:

  • Systematische Analyse und Erfassung des Hilfebedarfs unter Berücksichtigung des Gutachtens zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung.
  • Erstellung eines individuellen Versorgungsplanes, mit den im Einzelfall erforderlichen Sozialleistungen und gesundheitsfördernden, präventiven, kurativen, rehabilitativen oder sonstigen medizinischen sowie pflegerischen und sozialen Hilfen.
  • Veranlassung der für den Versorgungsplan erforderlichen Maßnahmen in Zusammenarbeit mit der Pflegekasse.
  • Überwachung der Durchführung des Versorgungsplans und ggf. Anpassung der veränderten Bedarfslage.
  • Auswertung und Dokumentation des Hilfeprozesses bei besonders komplexen Fallgestaltungen.

 

 

Akademisches Upgrade für Atmungstherapeuten

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Diese Qualifizierungsmaßnahme richtet sich an ausgebildete Atmungstherapeuten, die bereits eine Weiterbildung von mindestens 600 Stunden nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin absolviert haben (siehe Link) und einen Abschluss mit staatlicher Anerkennung als Atmungstherapeut und/oder einen akademischen Abschluss auf Bachelor-Niveau anstreben.

Das Upgrade beinhaltet Präsenz- und Fernstudieninhalte.

Die Teilnehmer/Innen dieses  Lehrgangs erhalten nach bestandener Prüfung das Hochschulzertifikat „Respiratory Therapist / Atmungstherapeut“. Mit dem Abschluss werden 40 international anerkannte Credit Points erworben, die für Hochschulstudiengänge anrechenbar sind. Mit den national und international anerkannten Credit Points erwirbt der Atmungstherapeut eine staatliche Anerkennung.

Nach erfolgreicher Absolvierung des Upgrades und des eineinhalbjährigen Grundlagenstudiums erwerben Sie den staatlich anerkannten und international vergleichbaren akademischen Grad des Bachelor of Arts (B.A.) in Healthcare Services mit dem Wahlpflichtbereich Clinical Assistant (Schwerpunkt Respiratory Therapy) .

 

Mit diesem Angebot bietet die DGpW zur Zeit die einzige Möglichkeit im deutschsprachigen Raum an, sich als Atmungstherapeut zu akademisieren.

Weitere Informationen zum Studiengang siehe hier


Termine 

Upgrade 2018

 

 

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Inhalte der Qualifikation

  • Grundlagen der Pflege- und Gesundheitswissenschaften – wissenschaftliches Arbeiten, EBN/EBM, Einführung in die Epidemiologie und Biometrie
  • Upgrade Humanbiologie des Atmungstherapeuten

 


Schulungsort

DGpW Schulungszentrum

Außenstelle Augsburger Str. 106

89231 Neu-Ulm

 


Kosten

600,- Euro (inkl. DGpW Zertifikat)   

Exkl. 400,- Euro Gebühren für die Ausstellung des Hochschulzertifikats der Steinbeis-Hochschule.

 

 


Ansprechpartner

René Limberger – Mobil: 01 52 – 29 52 24 45

Manfred Vavrinek – Mobil: 01 70 – 47 47 311

E-Mail: info@dg-pw.de

 

 

News


 

 

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Fachtherapeut für neurologische Pflege / Wachkomatherapeut

Fachtherapeut für neurologische Pflege / Wachkomatherapeut

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Umfang der Weiterbildung: als Wachkomatherapeut

350 Stunden, davon

  • 240 Schulstunden theoretischer Unterricht
  •   80 Stunden Praktikum in einer neurologischen Rehabilitationseinrichtung
  •   30 Stunden Projektarbeit

 

Termine 2019 / 2020:

  • Block 1:  25.03.2019 bis 29.03.2019
  • Block 2:  06.05.2019 bis 10.05.2019
  • Block 3:  08.07.2019 bis 12.07.2019
  • Block 4:  09.09.2019 bis 13.09.2019
  • Block 5:  11.11.2019 bis 15.11.2019
  • Block 6:  13.01.2020 bis 17.01.2020

Schulungsort:

DGpW Schulungszentrum, Augsburger Str. 106, 89231 Neu-Ulm

 

Kosten:

Gesamtkurs 3.200,- € * (Ratenzahlung möglich) Umsatzsteuerfrei nach § 4 Nr. 21a UStG

* Sofern innerhalb des letzten Jahres bereits ein Grundkurs in Basale Stimulation oder Kinästhetik (Umfang mind. 24 Stunden) erfolgreich abgeschlossen wurde, kann dieser gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises auf die Weiterbildung angerechnet werden.

In diesem Fall muss an den jeweiligen DGpW Modulen nicht teilgenommen werden und die Kosten für den Gesamtkurs verringern sich um

  • 200,- € für den Grundkurs Basale Stimulation bzw.
  • 200,- € für den Grundkurs Kinästhetik

 

Prüfungen/Abschluss:

  • Facharbeit und Kolloquium
  • Zertifikat zur Führung der Bezeichnung „Fachtherapeut für neurologische Pflege (DGpW)“ bei vorliegender Qualifikation von mind. 80 Stunden in der Beatmungspflege
  • Wachkomatherapeut (DGpW) für Fachkräfte ohne Qualifikation in der Beatmungspflege

 

Zugangsvoraussetzungen:

Wachkomatherapeut: Abgeschlossene Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten oder Logopäden

Für den Abschluss „Fachtherapeut für neurologische Pflege“ wird zusätzlich eine mind. 80-stündige Weiterbildung in der Beatmungspflege vorausgesetzt.

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Ansprechpartner:

  • René Limberger:     0152-29 52 24 45
  • Manfred Vavrinek:  0170-47 47 311 oder 0 86 62-48 59 38

 

Was vermittelt die Weiterbildung?

Das komplexe Aufgabengebiet des Fachtherapeuten umfasst Assessment-, Diagnose-, Therapie-, Pflege- und Betreuungsprozesse im jeweiligen klinischen und außerklinischen Kontext.

Die Weiterbildung ist daher darauf ausgerichtet, den Teilnehmer/innen umfangreiche praxisbezogene Kenntnisse in medizinischen, therapeutischen und pflegewissenschaftlichen Disziplinen zu vermitteln.

Das somatopsychosoziale Verständnis in der Ausbildung zum Fachtherapeuten für die außerklinische Intensivpflege und Menschen im Wachkoma / Wachkomatherapeut orientiert sich an dem WHO-Konzept der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF WHO 2005). Der Fokus der Wissensvermittlung liegt einerseits auf die therapeutischen Zugänge von Patienten mit schwerer respiratorischer Insuffizienz und Menschen im Wachkoma, sowie auf den jeweils relevanten Lebenswirklichkeiten.

Ein besonderer Schwerpunkt der Bildungsmaßnahme liegt in der Vermittlung lösungsorientierter Kompetenzen der familienzentrierten Pflege. Die Teilnehmer/innen lernen, wie sie in „schwierigen“ Familiensituationen lösungsorientiert beraten können.

Was zeichnet den Fachtherapeuten für neurologische Pflege  / Wachkomatherapeut insbesondere aus?

Der Fachtherapeut für neurologische Pflege / Wachkomatherapeut ist Fachkraft für pflegerisch-therapeutische Behandlungsmaßnahmen und hat durch sein systemisches Verständnis einen professionellen Zugang zu familienzentrierten Versorgungsmodellen (Family Nursing). Darüber hinaus ist er mit den Methoden der systemischen Familientherapie und Familienmedizin gut vertraut und in der Lage ressourcenorientierte Beratungsprozesse in Familiensystemen durchzuführen.

Durch seine fachspezifischen Schlüsselkompetenzen im Bereich der evidenz-basierten Medizin ist er befähigt, pflegerische und therapeutische Behandlungsmaßnahmen zu reflektieren und individuell für den Betroffenen weiterzuentwickeln. Dabei implementiert er für die ihm anvertrauten Menschen, als auch in seinem beruflichen Tätigkeitsfeld, evidence-based practice in Bezug auf Assessment-, Diagnose- und Betreuungsprozesse.

Der Fachtherapeut für neurologische Pflege / Wachkomatherapeut (DGpW) ist durch das Erlangen pädagogischer Qualifikationen in wichtigen Schlüsselpositionen innerbetrieblicher Fort- und Weiterbildung einsetzbar.

 

Welche Spezialisierung erlangt der Fachtherapeut für neurologische Pflege / Wachkomatherapeut?

  • Strategien zur Recherche und Implementierung von „evidence-based practice“ in Bezug auf berufsspezifische Assessment-, Diagnose-, Therapie-, Pflege- und Betreuungsprozesse in der Arbeit mit Menschen im Wachkoma
  • Systemische Beratungsmethoden der Familienzentrierten Pflege (Family Nursing) und systemischen Familienmedizin
  • Systemisch-familientherapeutische Methoden der Angehörigen- und Biographiearbeit
  • Pflegetherapeutisches Arbeiten nach dem
    • Affolter-Modell
    • dem Bobath-Konzept
    • F.O.T.T.
    • Resilienzberatung
  • Implementierte Grundkurse: Basale Stimulation und Kinästhetik

Durch seine erweiterten fachspezifischen Schlüsselkompetenzen weist der Fachtherapeut für neurologische Pflege (DGpW) eine hohe klinische Expertise in medizinischen, therapeutischen und pflegewissenschaftlichen Disziplinen auf.

 

Kurzübersicht/Unterrichtsinhalte

Block 1: Patienten mit schwerer respiratorischer Insuffizienz und Menschen im Wachkoma – ein professioneller Zugang 

  • Theoretische Grundlagen
  • Der Versorgungsprozess aus gesundheits- und pflegewissenschaftlicher Perspektive: Familientherapeutische Gesprächsführung und Intervention I
    • Partizipation und Teilhabe: Das ICF-Modell
    • Evidence based nursing and medicine
    • Assessment und Diagnostik
    • Biographiearbeit
    • Einführung in die Familientherapeutische Arbeit und Resilienzberatung von Familien und Angehörigen
  • Kollegiale Beratung

 

Block 2: Patienten mit schwerer respiratorischer Insuffizienz und Menschen im Wachkoma aus medizinisch-pflegerischer Perspektive 

  • Medizinische – neurologische Grundlagen
  • Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie des respiratorischen Systems
  • Die therapeutische Pflege 
    • Tracheostomamanagement
    • Ernährung
    • PEG Versorgung 

 

Block 3: Pflegetherapeutisches Arbeiten –  Förderkonzepte Teil 1 

  • Gespürte Interaktion in der Person-Umwelt-Beziehung: Grundlagen der Behandlung nach dem Affolter-Modell
  • Die Aktivierung der Wahrnehmung: Grundkurs Basale Stimulation  

 

Block 4: Pflegetherapeutisches Arbeiten – Förderkonzepte Teil 2 

  • Achtsamkeit in der Bewegung: Grundkurs Maietta-Hatch Kinaesthetics
  • Einführungsseminar in die Therapie des Facio-Oralen Traktes (F.O.T.T.)

 

Block 5: Pflegetherapeutisches Arbeiten – Förderkonzepte Teil 3 

  • Pflegetherapeutisches Arbeiten nach dem Bobath-Konzept – Einführung in die Theorie und Praxis.
  • Atemphysiotherapie – Sekretmanagement
  • Familientherapeutische Gesprächsführung und Intervention II

 

Block 6: Versorgungsstrukturen in der Arbeit mit Menschen im Wachkoma und Abschlusskolloquium 

  • Rechtliche Grundlagen
  • Medizinproduktegesetz
  • Hygienemanagement
  • Notfallmanagement
  • Abschlusskolloquium

 

Unterstützer der Weiterbildung:

  • Institut für pflegerische Weiterbildung GmbH (IpW)
  • Bundesverband Schädel-Hirnpatienten in Not e.V. 

 

 

News


 

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Atmungstherapeut

Weiterbildung zum Atmungstherapeut / Respiratory Therapist

(Atmungstherapeut für die klinische und außerklinische Beatmungspflege)

Zertifikatslehrgang in Kooperation mit der 

Steinbeis Business Academy – Steinbeis Hochschule Berlin

 

Steinbeis Logo

 

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Termine Kursstart 2019 – Oldenburg

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  1. Block:  21. bis 25. Oktober 2019
  2. Block:  16. bis 20. Dezember 2019
  3. Block:  10. bis 14. Februar 2020
  4. Block:  27. April bis 01. Mai 2020
  5. Block:  15. bis 19. Juni 2020
  6. Block:  07. bis 11. September 2020
  7. Block:  09. bis 13. November 2020
  8. Block:  11. bis 15. Januar 2021
  9. Block:  15. bis 19. März 2021

 

Schulungsort:

Evangelisches Krankenhaus Oldenburg (Medizinischer Campus Universität Oldenburg)
Steinweg 13 – 17 | 26122 Oldenburg

 

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Termine Kursstart 2019 – Neu-Ulm

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1. Block:  11. bis 15. Februar 2019
2. Block:  08. bis 12. April 2019
3. Block:  03. bis 07. Juni 2019
4. Block:  22. bis 26. Juli 2019
5. Block:  07. bis 11. Oktober 2019
6. Block:  09. bis 13. Dezember 2019
7. Block:  27. bis 31. Januar 2020
8. Block:  23. bis 27. März 2020
9. Block:  20. bis 24. April 2020
Unterrichtszeiten: Montag bis Freitag von 08:30 bis 16:30 Uhr

Schulungsort:
DGpW Schulungszentrum | Augsburger Str. 106 | 89231 Neu-Ulm

 

Atmungstherapeut InfomappeAtmungstherapeut Anmeldeformular


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Termine Kursstart 2018 – Oldenburg

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1. Block:  17. bis 21. September 2018
2. Block:  12. bis 16. November 2018
3. Block:  21. bis 25. Januar 2019
4. Block:  18. bis 22. März 2019
5. Block:  20. bis 24. Mai 2019
6. Block:  16. bis 20. September 2019
7. Block:  11. bis 15. November 2019
8. Block:  13. bis 17. Januar 2020
9. Block:  16. bis 20. März 2020

Unterrichtszeiten: Montag bis Freitag von 08:30 bis 16:30 Uhr

 

Schulungsort:

Evangelisches Krankenhaus Oldenburg (Medizinischer Campus Universität Oldenburg)
Steinweg 13 – 17 | 26122 Oldenburg

 

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Umfang der Weiterbildung zum Respiratory Therapist (Atmungstherapeut)

720 Stunden

davon

  • 360 Stunden theoretischer Unterricht
  • 240 Stunden Praktikum
  • 120 Stunden Selbststudium: E-Learning – Projektarbeit – Case – Klausurvorbereitungen

 

Zugangsvoraussetzungen

Erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung in den Pflege-, Gesundheits- und Therapieberufen mit mindestens einem Jahr Berufserfahrung in der Beatmungspflege.

In besonderen Ausnahmefällen: Erfahrene examinierte Altenpflegekräfte, die zusätzliche Qualifikationen in der Beatmungspflege nachweisen können.

Bitte fügen Sie Ihrer Anmeldung einen aussagekräftigen Lebenslauf bei.

 

Kosten

  • 5.400,- Euro  – inkl. des Zertifikats „Respiratory Therapist“ der Steinbeis Business Academy – Steinbeis Hochschule Berlin
  • 5.000,- Euro  – inkl. Zertifikat der DGpW aber ohne Steinbeis Zertifikat

(umsatzsteuerfrei nach § 4 Nr. 21a UStG)

Ratenzahlung möglich

 

Abschluss

Zertifikat Respiratory Therapist / Atmungstherapeut der Steinbeis Business Academy – Steinbeis Hochschule Berlin und der Deutschen Gesellschaft für pflegerische Weiterbildung (DGpW). Mit dem Abschluss erwerben Sie 1.200 Workload-Stunden (1 Credit Point entspricht 30 Workload-Stunden), die Sie sich für Hochschulstudiengänge anrechnen lassen können.

Die Weiterbildung entspricht der Vertiefungsphase des Bachelorstudiengangs Healthcare Service B.A.  mit dem Schwerpunkt Clinical Assistant, in den Sie sich unmittelbar nach Absolvierung des Lehrgangs einschreiben können. Nach Absolvierung des eineinhalbjährigen Grundlagenstudiums erwerben Sie den staatlich anerkannten und international vergleichbaren Bachelor of Arts (B.A.). Nähere Informationen zum Studiengang finden Sie hier.

Ansprechpartner

Manfred Vavrinek – Mobil: 01 70 – 47 47 311
René Limberger – Mobil: 01 52 – 29 52 24 45

 

Der Respiratory Therapist (Atmungstherapeut) aus Sicht der Pflege- und Gesundheitsprofession

Der Respiratory Therapist ist ein spezialisierter Healthcare Practitioner, der über eine umfangreiche klinische und anwendungsbezogene pflege- und gesundheitswissenschaftliche Expertise des respiratorischen Systems verfügt.

Im Sinne von Advanced Nursing Practice (ANP) übernimmt die in der Atmungstherapie ausgebildete Pflegekraft selbständig ein erweitertes Tätigkeitsfeld in der Beatmungspflege.

Der Zweck des Zertifikatslehrgang zum Respiratory Therapist (Atmungstherapeut) dient insbesondere dem Professionalisierungsprozess von Gesundheits- und Pflegeberufen in der klinischen und außerklinischen Beatmungspflege.

Mit dem Abschluss  zum Respiratory Therapist und dem Erwerb von 40 Credit Points einer Hochschule wird die Möglichkeit der Akademisierung des Berufsbildes Atmungstherapeut und einer internationalen Vergleichbarkeit ermöglicht.

 

Berufsbild Respiratory Therapist

Das komplexe Aufgabengebiet des Respiratory Therapist / Atmungstherapeuten umfasst Assessment-, Diagnose-, Therapie-, Pflege- und Betreuungsprozesse im jeweiligen klinischen und außerklinischen Tätigkeitsfeld.

Durch seine erweiterten (advanced) fachspezifischen Schlüsselkompetenzen weist der  Atmungstherapeut (DGpW)  eine hohe klinische Expertise in medizinischen, therapeutischen und pflege-/gesundheitswissenschaftlichen Disziplinen auf, die in den fachpraktischen Maßnahmeplanungen und Interventionen zur Anwendung kommen.

In seinem Arbeitskontext ist er stets auch als konsularischer Experte tätig. Der Atmungstherapeut (DGpW) zeichnet sich insbesondere durch seine Spezialisierung in den folgenden Methoden aus:

 

Methoden

  • Konzepte und Theorien klinischer Entscheidungsfindung
  • Diagnostische und atmungstherapeutische Maßnahmen, wie Lungenfunktion, Blutgase, medikamentöse Therapie, Sauerstofftherapie und Inhalationstherapie als niedrigschwellige (Mit-)Behandlung
  • Invasive und Nichtinvasive Beatmungspraxis, Beatmungspflege
  • Grundlegende Expertise in der Medizin- und Gerätetechnik
  • Prinzipien der protokollgeleiteteten Respiratorentwöhnung (Weaning)
  • Physiotherapeutische Behandlungstechniken
  • In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V.: Froschatmung
  • Systemische und verhaltenstherapeutische Methoden der Tabakentwöhnung
  • Strategien des Case-Managements (Traject-Management und KlientInnenbegleitung)
  • Strategien zur Recherche, Begutachtung und Implementierung von `evidence-based practice` oder `best practice` in Bezug auf berufsspezifische Assessment-, Diagnose-, Therapie-, Pflege- und Betreuungsprozesse
  • Systemische Beratungs- und Therapiemethoden der Familienzentrierten Pflege (Family Nursing), um mehrdimensional Klienten (z.B. Patienten- und Angehörigenschulungen, Raucherentwöhnung), Teams und Organisationen (z.B. in Fort- und Weiterbildungen) auf empirisch gesicherter Basis, fachspezifisches Wissen nachhaltig und anwendungsbereit zu vermitteln oder in Entscheidungsprozessen zu supervidieren
  • Entlassungsmanagement aus einer systemisch-familienzentrierten Perspektive
  • Interdisziplinarität, um in der Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen (Ärzten oder Therapeuten) Fachwissen zu kommunizieren und dabei die unterschiedlichen beruflichen Perspektiven der Beteiligten zu berücksichtigen (z.B. im Rahmen des Qualitätsmanagements)
  • Schmerzmanagement
  • Palliative Care

 

Modularer Aufbau

 

Respiratory Care der Pflege- und Therapiewissenschaften

  • Konzeptionelle Theorien, Modelle und Methoden
  • Patienteneducation
  • Gerontologie
  • Zielgruppenorientierte Pflegewissenschaften

 

Therapeutische Handlungskompetenz

  • Diagnostik
  • Therapeutische Handlungskompetenz
  • Medizinische und pflegerische Fragestellungen
  • Zielgruppenorientierte Handlungskompetenz

 

Humanbiologie des Respiratory Therapist

  • Anatomie des Respiratorischen Systems
  • Neuroanatomie, Neurobiologie und Pathophysiologie
  • Physiologie und  Pathophysiologie des respiratorischen Systems

 

Advanced Nursing Practice in der Atmungstherapie

  • Respiratory Nursing and Therapeutic Care
  • Respiratory Nursing and Therapeutic Care (Advanced)

 

PSA und Abschlusskolloquium

  • Abschlusskolloquium und Präsentation PSA

 

Die Weiterbildung zum  Respiratory Therapist ist insbesondere nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP), der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI), der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V.  konzipiert. Die Empfehlungen des Core Curriculums in Respiratory Nursing der Respiratory Nursing Society fließen ebenfalls ein.

Weitere interessante Informationen zum Berufsbild, siehe auch hier

 

Unser pädagogisches Prinzip

In der heutigen Wissensgesellschaft ist eine moderne, zeitgemäße Lehr- und Lerndidaktik gefordert, die durch die hohe pflegepädagogische Expertise unserer Dozenten gewährleistet ist. Unsere künftigen Atmungstherapeuten lernen Wissensvermittlung über moderne handlungsorientierte und selbstgesteuerte pädagogische Ansätze kennen. Dabei spielen Prinzipien des Problembasierten Lernens (PbL), auch als Problemorientiertes Lernen (POL) oder als Case Study Method bezeichnet, eine zentrale Rolle. Somit werden die Respiratory Therapist´s der DGpW selbst mit didaktischen Methoden ausgestattet, um in ihrem Arbeitskontext berufspädagogisch professionell zu agieren.

Für erste Informationen zum Problemorientierten Lernen klicken Sie hier.

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Pflegeexperte für außerklinische Intensivpflege und Beatmung

Dieses Bildungsangebot wird von unserem Kooperationsparter, dem Institut für pflegerische Weiterbildung (IPW) durchgeführt.

Diese 220-stündige Weiterbildung setzt sich aus
120 Stunden Unterricht,
80 Stunden Praktikum und
20 Stunden Facharbeit, die auf Grundlage der EBN-Prinzipien zu erstellen ist,

zusammen.

Die Unterrichtsinhalte sind speziell auf die Bedürfnisse von Intensivpflegediensten und Pflegeheimen abgestimmt. Der Schwerpunkt liegt bei der Beatmungspflege.

Wie die Praxis immer wieder zeigt, gibt es hier große Wissensdefizite. Viele Tätigkeiten, welche zum Alltag der Beatmungspflege zählen, stehen in der herkömmlichen Kranken- oder Altenpflegeausbildung nicht oder nur am Rande auf dem Lehrplan. Das ständig wachsende Patientenaufkommen erhöht den Bedarf an qualifizierten Pflegekräften. Krankenschwestern und – pfleger sind oft nicht genügend ausgebildet bzw. verfügen über zu wenig Erfahrung, vor allem im Intensivpflegebereich. Auch stellt das selbständige, eigenverantwortliche Arbeiten ohne Team und Arzt im Rücken für manchen unerfahrenen Kollegen ein Problem dar.

Der Pflegeexperte für außerklinische Intensivpflege und Beatmung des IpW entspricht den aktuellen Empfehlungen der Arbeitsgemeinschaft KNAIB und des Qualitätsnetzwerks CNI.

Weitere Informationen finden Sie hier.