Wachkomatherapeut

Weiterbildung zum Wachkomatherapeut

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Umfang der Weiterbildung: als Wachkomatherapeut

350 Stunden, davon

  • 240 Schulstunden theoretischer Unterricht (bestehend aus Grundkurs, Praxisteil und Vertiefungskurs)
  •   80 Stunden Praktikum in einer neurologischen Rehabilitationseinrichtung
  •   30 Stunden Projektarbeit

 

Termine 2020 / 2021:

Teil 1 – Grundkurs:

  • Block 1:  21.09. bis 25.09.2020
  • Block 2:  23.11. bis 27.11.2020
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Teil 2 – Praxiskurs:

  • Block 3:  25.01. bis 29.01.2021
  • Block 4:  22.03. bis 26.03.2021
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Teil 3 – Vertiefungskurs:

  • Block 5:  10.05. bis 14.05.2021
  • Block 6:  14.06. bis 18.06.2021

 

Schulungsort:

DGpW Schulungszentrum, Augsburger Str. 106, 89231 Neu-Ulm

 

Kosten:

Gesamtkurs 3.000,- € * (Ratenzahlung möglich) Umsatzsteuerfrei nach § 4 Nr. 21a UStG

Kosten bei separater Buchung der einzelnen Kursteile:

  • Teil 1 – Grundkurs: 1.100,- €
  • Teil 2 – Praxiskurs: 1.100,- €
  • Teil 3 – Vertiefungskurs: 1.100,- €

Bei gleichzeitiger Buchung von zwei Kursteilen betragen die Kosten insgesamt 2.100,- €

* Sofern innerhalb des letzten Jahres bereits ein Grundkurs in Basale Stimulation oder Kinästhetik (Umfang mind. 24 Stunden) erfolgreich abgeschlossen wurde, kann dieser gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises auf die Weiterbildung angerechnet werden.

In diesem Fall muss an den jeweiligen DGpW Modulen nicht teilgenommen werden und die Kosten für den Praxisteil verringern sich um
  • 200,- € für den Grundkurs Basale Stimulation bzw.
  • 200,- € für den Grundkurs Kinästhetik

 

Prüfungen / Abschluss (nur bei Belegung aller drei Kurse):

  • Facharbeit und Kolloquium
  • Zertifikat zur Führung der Bezeichnung  Wachkomatherapeut (DGpW)
  • Bei vorliegender Qualifikation von mind. 200 Stunden in der Beatmungspflege Zusatz „Wachkomatherapeut / Fachtherapeut für neurologische Pflege“

 

Zugangsvoraussetzungen:

Abschluss Wachkomatherapeut: Abgeschlossene Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten oder Logopäden.

Für den Abschluss Wachkomatherapeut mit dem Zusatz „Fachtherapeut für neurologische Pflege“ wird eine mind. 200-stündige Weiterbildung in der Beatmungspflege vorausgesetzt.lhh

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Kurzübersicht / Unterrichtsinhalte

Teil 1 – Grundkurs (10 Tage):

  • Theoretische Grundlagen
  • Assessment und Diagnostik
  • Partizipation und Teilhabe: Das ICF-Modell
  • Medizinische und neurologische Grundlagen
  • Ethik
  • Die therapeutische Pflege 
    • Tracheostomamanagement
    • Ernährung
    • PEG Versorgung 

 

Teil 2 – Praxiskurs (10 Tage):

  • Basale Stimulation
  • F.O.T.T.
  • Kinästhetik
  • Grundlagen der Behandlung nach dem Affolter-Modell

 

Teil 3 – Vertiefungskurs (10 Tage):

  • Familientherapeutische Gesprächsführung und Intervention
    • Biographiearbeit
    • Einführung in die familientherapeutische Arbeit 
    • Resilienzberatung von Familien und Angehörigen
  • Resilienz und Stressbewältigung der Pflegenden
  • Bewegtes Lagern
  • Aromatherapie
  • Tiergestützte Intervention
  • Pflegetherapeutisches Arbeiten nach dem Bobath-Konzept – Einführung in die Theorie und Praxis
  • Atemphysiotherapie – Sekretmanagement
  • Facharbeit und Kolloquium

 

Was vermittelt die Weiterbildung?

Das komplexe Aufgabengebiet des Wachkomatherapeuten umfasst Assessment-, Diagnose-, Therapie-, Pflege- und Betreuungsprozesse im jeweiligen klinischen und außerklinischen Kontext.

Die Weiterbildung ist daher darauf ausgerichtet, den Teilnehmer/innen umfangreiche praxisbezogene Kenntnisse in pflegetherapeutischen, medizinischen und gesundheitspsychologischen Disziplinen zu vermitteln.

Das somatopsychosoziale Verständnis in der Ausbildung zum Wachkomatherapeuten orientiert sich an dem WHO-Konzept der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF WHO 2005). Der Fokus der Wissensvermittlung liegt einerseits auf den therapeutischen Zugängen von Patienten mit schwerer respiratorischer Insuffizienz und Menschen im Wachkoma, sowie auf den jeweils relevanten Lebenswirklichkeiten.

Ein weiterer Schwerpunkt der Bildungsmaßnahme liegt in der Vermittlung lösungsorientierter Kompetenzen der familienzentrierten Pflege. Die Teilnehmer/innen lernen, wie sie in „schwierigen“ Familiensituationen lösungsorientiert beraten können.

 

Was zeichnet den Wachkomatherapeuten insbesondere aus?

Der Wachkomatherapeut ist Fachkraft für pflegerisch-therapeutische Behandlungsmaßnahmen und hat durch sein systemisches Verständnis einen professionellen Zugang zu familienzentrierten Versorgungsmodellen (Family Nursing). Darüber hinaus ist er mit den Methoden der systemischen Familientherapie und Familienmedizin gut vertraut und in der Lage ressourcenorientierte Beratungsprozesse in Familiensystemen durchzuführen.

Der Wachkomatherapeut (DGpW) ist durch das Erlangen pädagogischer Qualifikationen in wichtigen Schlüsselpositionen innerbetrieblicher Fort- und Weiterbildung einsetzbar.

 

 Unterstützer der Weiterbildung:

  • Institut für pflegerische Weiterbildung GmbH (IpW)
  • Bundesverband Schädel-Hirnpatienten in Not e.V. 

 

 

 

Atmungstherapeut

Weiterbildung zum Atmungstherapeut / Respiratory Therapist

 

Zertifikatslehrgang in Kooperation mit der

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Termine Kursstart 2021 – Neu-Ulm

1. Block:  17. bis 21. Mai 2021
2. Block:  26. bis 30. Juli 2021
3. Block:  20. bis 24. September 2021
4. Block:  08. bis 12. November 2021
5. Block:  10. bis 14. Januar 2022
6. Block:  21. bis 25. Februar 2022
7. Block:  04. bis 08. April 2022
8. Block:  30. Mai bis 03. Juni 2022
9. Block:  11. bis 15. Juli 2022
Kolloquium: 25. und 26. Juli 2022j
 
Unterrichtszeiten: Montag bis Freitag von 08:30 bis 16:00 Uhr
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Schulungsort:
DGpW Schulungszentrum | Augsburger Str. 106 | 89231 Neu-Ulm

 

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Termine Kursstart 2021 – Oldenburg hhh

 

 

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  1. Block:  25. bis 29. Januar 2021
  2. Block:  22. bis 26. März 2021
  3. Block:  17. bis 21. Mai 2021
  4. Block:  12. bis 16. Juli 2021
  5. Block:  13. bis 17. September 2021
  6. Block:  15. bis 19. November 2021
  7. Block:  17. bis 21. Januar 2022
  8. Block:  21. bis 25. März 2022
  9. Block:  09. bis 13. Mai 2022

Kolloquium: 19. und 20. Mai 2022

Unterrichtszeiten: Montag bis Freitag von 08:30 bis 16:00 Uhr

Schulungsort:
Evangelisches Krankenhaus Oldenburg (Medizinischer Campus Universität Oldenburg)
Marienstraße 11 | 26122 Oldenburg

 

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Termine Kursstart 2021Essen

 

In Kooperation mit der        

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1. Block:  18. bis 22. Januar 2021
2. Block:  22. bis 26. Februar 2021
3. Block:  26. bis 30. April 2021
4. Block:  14. bis 18 Juni 2021
5. Block:  06. bis 10. September 2021
6. Block:  22. bis 26. November 2021
7. Block:  24. bis 28. Januar 2022
8. Block:  07. bis 11. März 2022
9. Block:  25. bis 29. April 2022
Kolloquium: 05. und 06. Mai 2022
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Unterrichtszeiten: Montag bis Freitag von 08:30 bis 16:00 Uhr
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Schulungsort:
DGGP | Prinz-Friedrich-Straße 3 | 45257 Essen (einschl. Nutzung des Simulationszentrums)
 
 
 
 

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Umfang der Weiterbildung zum Respiratory Therapist (Atmungstherapeut)

720 Stunden

davon

  • 360 Stunden theoretischer Unterricht
  • 240 Stunden Praktikum
  • 120 Stunden Selbststudium: E-Learning – Projektarbeit – Case – Klausurvorbereitungen

 

Zugangsvoraussetzungen

Erfolgreich abgeschlossene dreijährige Berufsausbildung in den Pflege-, Gesundheits- und Therapieberufen (Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie) mit mindestens einem Jahr Berufserfahrung in der Versorgung beatmeter Patienten.

Examinierte Altenpflegekräfte müssen eine zusätzliche Qualifikationen in der Beatmungspflege nachweisen.

Bitte fügen Sie Ihrer Anmeldung einen aussagekräftigen Lebenslauf bei.

 

Kosten

  • 5.400,- Euro

(umsatzsteuerfrei nach § 4 Nr. 21a UStG)

Ratenzahlung möglich

 

Abschluss

Der Lehrgang schließt mit dem Zertifikat Respiratory Therapist / Atmungstherapeut der Deutschen Gesellschaft für pflegerische Weiterbildung (DGpW) ab.

Mit dem erfolgreichen Lehrgangsabschluss werden Workload Stunden/ECTS erworben, die unter bestimmten Voraussetzungen auf ein Studium Bachelor of Arts (B.A.) an der Steinbeis Hochschule, Institut NRW in Essen oder an der IUBH – Internationale Hochschule angerechnet werden.

 

Ansprechpartner

Manfred Vavrinek – Mobil: 01 70 – 47 47 311
René Limberger – Mobil: 01 52 – 29 52 24 45

 

Der Respiratory Therapist (Atmungstherapeut) aus Sicht der Gesundheitsprofessionen

Der Respiratory Therapist ist ein spezialisierter Healthcare Practitioner, der über eine umfangreiche klinische und anwendungsbezogene pflege-, therapie- und gesundheitswissenschaftliche Expertise des respiratorischen Systems verfügt.

Im Sinne von Advanced Healthcare Practice übernimmt der Atmungstherapeut unter Supervision eines Arztes selbständig ein erweitertes Tätigkeitsfeld in der Beatmungsmedizin.

Der Zweck des Zertifikatslehrgang zum Respiratory Therapist (Atmungstherapeut) dient insbesondere dem Professionalisierungsprozess von Therapie- und Pflegeberufen in der klinischen und außerklinischen Versorgung beatmeter Menschen.

Mit dem Abschluss zum Respiratory Therapist und dem Erwerb von Workload-Stunden/ECTS einer Hochschule wird die Möglichkeit der Akademisierung des Berufsbildes Atmungstherapeut und einer internationalen Vergleichbarkeit ermöglicht.

 

Berufsbild Respiratory Therapist

Das komplexe Aufgabengebiet des Respiratory Therapist / Atmungstherapeuten umfasst Assessment-, Diagnose-, Therapie-, Pflege- und Betreuungsprozesse im jeweiligen klinischen und außerklinischen Tätigkeitsfeld.

Durch seine erweiterten (advanced) fachspezifischen Schlüsselkompetenzen weist der  Atmungstherapeut (DGpW)  eine hohe klinische Expertise in medizinischen, therapeutischen und pflege-/gesundheitswissenschaftlichen Disziplinen auf, die in den fachpraktischen Maßnahmeplanungen und Interventionen zur Anwendung kommen.

In seinem Arbeitskontext ist er stets auch als konsularischer Experte tätig. Der Atmungstherapeut (DGpW) zeichnet sich insbesondere durch seine Spezialisierung in den folgenden Methoden aus:

 

Methoden

  • Konzepte und Theorien klinischer Entscheidungsfindung
  • Entwicklung von Clinical-Reasoning-Fähigkeiten
  • Diagnostische und atmungstherapeutische Maßnahmen, wie Lungenfunktionsdiagnostik- und analytik, Bronchoskopie, Röntgendiagnostik, Blutgasanalyse, medikamentöse Therapie, Sauerstofftherapie und Inhalationstherapie als niedrigschwellige (Mit-)Behandlung
  • Invasive und Nichtinvasive Beatmungspraxis, Beatmungspflege und lungenprotektive Beatmung
  • Grundlegende Expertise in der Medizin- und Gerätetechnik
  • Prinzipien der protokollgeleiteteten Respiratorentwöhnung (Weaning)
  • Physiotherapeutische Behandlungstechniken (Atemtherapie)
  • In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V.: Froschatmung
  • Systemische und verhaltenstherapeutische Methoden der Tabakentwöhnung
  • Strategien des Case-Managements (Traject-Management und KlientInnenbegleitung)
  • Strategien zur Recherche, Begutachtung und Implementierung von `evidence-based practice` oder `best practice` in Bezug auf berufsspezifische Assessment-, Diagnose-, Therapie-, Pflege- und Betreuungsprozesse
  • Systemische Beratungs- und Therapiemethoden, um mehrdimensional Klienten (z.B. Patienten- und Angehörigenschulungen, Raucherentwöhnung), Teams und Organisationen (z.B. in Fort- und Weiterbildungen) auf empirisch gesicherter Basis, fachspezifisches Wissen nachhaltig und anwendungsbereit zu vermitteln oder in Entscheidungsprozessen zu supervidieren
  • Entlassungsmanagement aus einer systemisch-familienzentrierten Perspektive
  • Interdisziplinarität, um in der Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen (Ärzten oder Therapeuten) Fachwissen zu kommunizieren und dabei die unterschiedlichen beruflichen Perspektiven der Beteiligten zu berücksichtigen (z.B. im Rahmen des Qualitätsmanagements)
  • Schmerzmanagement
  • TK Management und Dysphagie
  • Critical Airway Management
  • Ernährungsmanagement
  • Palliative Care

 

Modularer Aufbau

Modul 1:

Evidence Based Practice (EBP) in der Atmungstherapie

  • Definition von EBP
  • interne und externe Evidenz
  • Schritte der EBP-Methode für den Atmungstherapeuten
  • Anhaltspunkte für das kritische Abwägen der inhaltlichen Qualität qualitativer und quantitativer Forschungsarbeiten
  • Literaturrecherche in Datenbanken, Onlinebibliotheken, Fachzeitschriften und Fachbüchern
  • kritisches Lesen von Forschungsarbeiten
  • Definition von Clinical Reasoning
  • zentrale Elemente und Strategien des Clinical Reasoning
  • Formen des Clinical Reasoning
  • Entwicklung von Clinical Reasoning Fähigkeiten
  • Praktische Umsetzung

 

Modul 2:

Case Management

  • Assessment: Instrumente zur Analyse von sozialen, semiprofessionellen und professionellen Beziehungen und Netzwerken
  • Methoden zur Analyse und Einschätzung der Versorgungs- und Lebenssituation, von Bedarf und Bedürfnis, Ressourcen und Probleme
  • Serviceplanung: Aufbau und Zusammenhang zwischen Rahmen- und Ergebniszielen und den Unterstützungsleistungen / Maßnahmen im Einzelfall
  • Monitoring: Sicherung und Prüfung der Angebote sowie Fallsteuerung
  • Evaluation: Evaluationskriterien, Methoden zur Reflektion des CM-Prozesses, Fremd- und Selbstevaluation
  • Kollegiale Beratung und supervidierende Beratung
  • Gesprächstechniken (u.a. Frage- und Dialogtechniken)
  • Personenzentrierte Beratung
  • Grundlagen der systemischen Beratung
  • Motivierende Gesprächsführung
  • Strategien: Empowerment, Salutogenese, Resilienz usw.

 

Modul 3:

Atmungstherapeutische Behandlungsverfahren und Diagnostik

  • Aufbau von Behandlungsstandards und Medizinische Behandlungspfade
  • Diagnostische und atmungstherapeutische Maßnahmen, wie Lungenfunktionsdiagnostik- und analytik, Bronchoskopie, Röntgendiagnostik, Blutgasanalyse, medikamentöse Therapie, Sauerstofftherapie und Inhalationstherapie als niedrigschwellige (Mit-)Behandlung
  • Therapeutische Handlungskompetenz
  • Medizinische und atmungstherapeutische Fragestellungen

 

Modul 4:

Klinische Medizin

  • Anatomie des Respiratorischen Systems
  • Neuroanatomie, Neurobiologie und Pathophysiologie
  • Physiologie und Pathophysiologie des respiratorischen Systems
  • Pneumologische und Neurologische Beatmungsmedizin
  • Intensivmedizin

 

Modul 5:

Medizinprodukte und Medizintechnik

  • Makro- und Mikroskopische Anatomie und Physiologie des menschlichen Organismus / respiratorischen Systems
  • Physiologie menschlicher Organsysteme / respiratorischen Systems und deren physikalische Grundprinzipien
  • Medizinprodukte
  • Geräte und Systeme der Beatmungstechnik
  • Aufbau und Funktion von Beatmungsgeräten und -systemen
  • Lungenfunktionsdiagnostik (Spirometrie, Bodyplethysmografie, Peakflowmetrie, etc.) und Analytika

 

Abschlusskolloquium und Fachgespräch

 

Die Weiterbildung zum  Respiratory Therapist ist insbesondere nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP), der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI), der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V.  konzipiert. Die Empfehlungen des Core Curriculums in Respiratory Nursing der Respiratory Nursing Society fließen ebenfalls ein.

 

Unser pädagogisches Prinzip

In der heutigen Wissensgesellschaft ist eine moderne, zeitgemäße Lehr- und Lerndidaktik gefordert, die durch die hohe pflegepädagogische Expertise unserer Dozenten gewährleistet ist. Unsere künftigen Atmungstherapeuten lernen Wissensvermittlung über moderne handlungsorientierte und selbstgesteuerte pädagogische Ansätze kennen. Dabei spielen Prinzipien des Problembasierten Lernens (PbL), auch als Problemorientiertes Lernen (POL) oder als Case Study Method bezeichnet, eine zentrale Rolle. Somit werden die Respiratory Therapist´s der DGpW selbst mit didaktischen Methoden ausgestattet, um in ihrem Arbeitskontext berufspädagogisch professionell zu agieren.

Für erste Informationen zum Problemorientierten Lernen klicken Sie hier.

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Weitere Möglichkeit für Hochschulinteressenten:

Die DGpW kooperiert nun mit der iubh – Internationale Hochschule.

 

weiterlesen

Für bestimmte Studiengänge wird die erfolgreiche Teilnahme am Atmungstherapeuten Lehrgang mit bis zu 90 ECTS auf das Fernstudium Angebot angerechnet.

Zum iubh Studienangebot

 


 

Literaturtipp für Beatmungsexperten oder solche, die es werden möchten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Neue Kooperation zwischen DGpW und DGGP

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Wir freuen uns, über eine neue Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Gesundheits- und Pflegewissenschaft (DGGP) mit Standort in Kalkar und Lehrgangsort in Essen.

weiterlesen

Die DGGP steht unter der Leitung von Prof. Dr. rer. medic. Herbert Hockauf. Er ist Lehrstuhlinhaber der Steinbeis-Hochschule Berlin und leitet am Studienstandort Essen das Transferinstitut NRW der Hochschule.

Mit einem Studienangebot in verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens ist das Steinbeis Institut Public-Health and Healthcare Nordrhein-Westfalen ein attraktiver Standort für alle, die an berufsintegrierten und berufsbegleitenden Studiengängen interessiert sind.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der im November 2019 startenden DGpW Weiterbildung zum Pädiatrischen Atmungstherapeut werden in diesem Rahmen die Gelegenheit haben, ihr Wissen in dem Simulationszentrum der DGGP praktisch zu erproben.

 

 

 

 

Pflegeexperte für außerklinische Intensivpflege und Beatmung

Dieses Bildungsangebot wird von unserem Kooperationsparter, dem Institut für pflegerische Weiterbildung (IPW) durchgeführt.

Diese 220-stündige Weiterbildung setzt sich aus
120 Stunden Unterricht,
80 Stunden Praktikum und
20 Stunden Facharbeit, die auf Grundlage der EBN-Prinzipien zu erstellen ist,

zusammen.

Die Unterrichtsinhalte sind speziell auf die Bedürfnisse von Intensivpflegediensten und Pflegeheimen abgestimmt. Der Schwerpunkt liegt bei der Beatmungspflege.

Wie die Praxis immer wieder zeigt, gibt es hier große Wissensdefizite. Viele Tätigkeiten, welche zum Alltag der Beatmungspflege zählen, stehen in der herkömmlichen Kranken- oder Altenpflegeausbildung nicht oder nur am Rande auf dem Lehrplan. Das ständig wachsende Patientenaufkommen erhöht den Bedarf an qualifizierten Pflegekräften. Krankenschwestern und – pfleger sind oft nicht genügend ausgebildet bzw. verfügen über zu wenig Erfahrung, vor allem im Intensivpflegebereich. Auch stellt das selbständige, eigenverantwortliche Arbeiten ohne Team und Arzt im Rücken für manchen unerfahrenen Kollegen ein Problem dar.

Der Pflegeexperte für außerklinische Intensivpflege und Beatmung des IpW entspricht den aktuellen Empfehlungen der Arbeitsgemeinschaft KNAIB und des Qualitätsnetzwerks CNI.

Weitere Informationen finden Sie hier.